Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-ORF-Mitarbeiter

Bereits vier Frauen werfen einem Ex-ORF-Mitarbeiter sexuelle Belästigung vor.
Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-ORF-Mitarbeiter

Der ORF ist mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert, die 40 Jahre zurückliegen. Ein prominenter Mitarbeiter, der nun nicht mehr beim Öffentlich-Rechtlichen tätig ist, soll eine damals 13-Jährige sexuell missbraucht haben. Nach einem geplatzten Promo-Termin mit einem Popstar habe er das Mädchen in seine Privatwohnung geladen und sie unter Gewaltanwendung zu Oralverkehr gezwungen. Das berichtete die Frau der „Krone“. Ein außergerichtlicher Vergleich mit dem Mann sei gescheitert, das Zivilgericht wies die Klage der Frau 2025 wegen Verjährung ab.

Weitere Meldungen

Mittlerweile haben sich weitere Frauen mit Vorwürfen gegen den Ex-ORF-Mitarbeiter gemeldet. Eine ORF-Moderatorin sei bei einer hausinternen Veranstaltung von ihm bedrängt worden. Zwei weitere Frauen berichten von ähnlichen Erlebnissen außerhalb des ORF-Zentrums.

ORF will "an Aufklärung mitwirken"

In einem Statement teilt der ORF dem KURIER mit, alle Hinweise auf mögliches Fehlverhalten ernstzunehmen und er werde „aktiv an der Aufklärung mitwirken, soweit dies in seinem Einflussbereich liegt. Er wird die intern dafür zur Verfügung stehenden Institutionen in vollem Umfang unterstützen, die Betroffenen als Ansprechpartner zu Verfügung stehen, und darüber hinaus auch mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten, sollte dies erforderlich sein.“

Kommentare