Lasziv schaukelt eine völlig nackte Cyrus darin auf einer Abrissbirne. Aber eigentlich gehe es doch um Verletzlichkeit, lässt die 20-Jährige wissen. "Die Menschen müssen sich einfach nur von dem Offensichtlichen lösen und ihre Fantasie bemühen, um zu sehen, was das Video wirklich bedeutet."

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Popnews
09/19/2013

Miley Cyrus an der Spitze der US-Single-Charts

Miley Cirus von Platz 22 auf Platz eins der single-Charts + Konzertmitschnitt von Joe Cocker + Lenny Kravitz in Deluxe-Auflage + Psychedelisches von The Zen Mantra.

US-Sängerin Miley Cyrus (20) hat sich mit "Wrecking Ball" an die Spitze der US-Single-Charts geschwungen, wie das Billboard Magazin am Mittwoch (Ortszeit) bekannt gegeben hat. Cyrus hatte in jüngster Zeit mit mehreren umstrittenen lasziven Auftritten in knapper Bekleidung für Aufsehen gesorgt - unter anderem mit einem gewagten Ritt auf einer Abrissbirne im Video zu "Wrecking Ball". In den US-Charts katapultierte sie sich von Platz 22 an die Spitze. Die 20-Jährige reagierte mit einer Twitter-Nachricht, in der sie auflistet, welche Charts sie gerade anführt.

Konzermitschnitt von Joe Cocker in Köln

Joe Cocker arbeitet immer noch hart und hat eine weitere erfolgreiche Tournee absolviert. "Fire It Up Live" (Sony) dokumentiert nun einen Auftritt des britischen Sängers in Köln im April dieses Jahres. Den Konzertmitschnitt gibt es auf DVD und Blu-Ray, den Soundtrack - "You Can Leave Your Hat On" und "With A Little Help From My Friends" inklusive - auf Doppel-CD.

Lenny Kravitz legt sein drittes Album neu auf

Lenny Kravitz setzt seine Neuauflage früherer Arbeiten als "Deluxe Edition" fort. Nach "Mama Said" ist nun "Are You Gonna Go My Way" (Virgin) von 1993 an der Reihe. Mit seinem dritten Album wurde der Sänger und Gitarrist endgültig zum Superstar. Die Doppel-CD-Neuauflage lockt neben dem remasterten Original-Longplayer (inklusive Hits wie "Believe" und "Black Girl") mit B-Seiten, akustischen Versionen, Demos und Outtakes. "Die Platte ist aus mir herausgekommen, ohne das ich überhaupt realisiert habe, dass ich an einem Album arbeite", erinnert sich Kravitz im Booklet.

Sam Perry mischt Punk-Energie mit psychedelischer Atmosphäre

The Zen Mantra ist ein ungewöhnliches Projekt: Dahinter verbirgt sich der 18-jährige "Schlafzimmer-Musiker" Sam Perry. Seinen Sound bezeichnet der Neuseeländer "als wie wenn eine von einem Mann angeführte Sommer-der-Liebe-Mädchengruppe Surf-Rock im Weltall jammen würde". Sein Debüt "How Many Padmes Hum?" hat Perry im Laufe 2012 aufgenommen und auf dem britischen Label Stroll On Records herausgebracht. Derzeit arbeitet er an der zweiten LP von The Zen Mantra, einem Doppelalbum das im Frühjahr 2014 erscheinen soll. Die musikalische Philosophie des Burschen: "Musik mit der Energie von Punk und der atmosphärischen Qualität von Psychedelia kreieren."

Zwei Jahrzehnte lang haben sie gemeinsam gezeigt, dass HipHop auch mit "Linzer Slang" funktioniert. Jetzt verlieren Texta, die bekannteste HipHop-Combo Österreichs, ihr prominentestes Mitglied: Skero, der auch auf Solo-Pfaden erfolgreich unterwegs war ("Kabinenparty") wird die fünfköpfige Formation diesen Herbst verlassen.

Abschied zum Jubiläum

Bei der Geburtstags-Show im Linzer Posthof anlässlich ihres 20-jährigen-Bestehens werden die fünf am 14. September noch einmal gemeinsam auf der Bühne stehen, danach sollen sich die Wege trennen. Wie Flip, Huckey, Laima und DJ Dan auf Facebook am Freitag bekannt gaben, wollen die Linzer aber zu viert weitermachen. "Thanks für 20 jahre wanhsinn mr. ski to da row, bleib geschmeidig"bedankten sie sichbei Skero für 20 Jahre „gemeinsamen Wirkens“.

Pioniere

Texta gehören zu den erfolgreichsten österreichischen HipHop-Acts. Sieben Alben (zuletzt „Grotesk“ 2011) und unzählige Live-Auftritte machten sie auch in Deutschland bekannt. Hinzu kamen diverse Kollaborationen unter anderem mit Blumentopf (Alt") und Attwenger („So schnö kaunst goa ned schaun“). Der kommerzielle Durchbruch blieb bisher aus. Mit „Kabinenparty“ landete Skero 2010 einen veritablen Sommerhit.

Den runden Geburtstag feiern Texta neben dem Konzert am 14. September auch mit Best-of-Doppelalbum "XX" (Hoanzl). Zur Sause im Linzer Posthof, die um 15.00 Uhr mit Graffiti und Grillerei beginnt, werden u.a. Wegbegleiter wie Blumentopf, Hinterland und Def Ill erwartet. Zuletzt waren Texta im neuen Linzer Musiktheater rappende Begleiter von "Max'n Morizz", einer modernen Version der Lausbubengeschichten Wilhelm Buschs, die in der kommenden Spielzeit wiederaufgenommen wird.

Der New Yorker veröffentlicht "Innocents"

Die Gästeliste auf Mobys neuem Album "Innocents" kann sich sehen lassen: Wayne Coyne von den Flaming Lips, Mark Lanegan, langjähriger Wegbegleiter von Josh Homme, oder die Soul-Sängerin Inyang Bassey. Veröffentlicht wird das neue Werk des glatzköpfigen Superstars zwar erst Ende September, aber schon jetzt kann man sich den einen oder anderen Song anhören - ganz offiziell. Man hört die für Moby so typische Mischung aus Ambient, Elektro-Pop und sanfter wie lieblicher Melancholie. Hier ein paar Videos, die Moby anlässlich "Innocents" bereits veröffentlicht hat.

Darunter dieses witzige Video: Moby an der Seite von Wayne Coyne.

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Seine Zusammenarbeit mit Mark Lanegan:

Massive Attack und Adam Curtis

<p>Die britische Band Massive Attack hat am Donnerstagabend bei der Ruhrtriennale in Duisburg ein aufwühlendes Filmkonzert mit Bildern der Weltpolitik der vergangenen 40 Jahre präsentiert. Viele der rund 2000 Zuschauer reagierten zunächst verstört, weil die Kultband hinter einer transparenten Leinwand spielte. Im Zentrum der eineinhalbstündigen Show in einer früheren Industriehalle stand eine traumatische Bildmontage des in Deutschland weniger bekannten BBC-Dokumentarfilmers Adam Curtis, die auf elf überdimensionalen Leinwänden präsentiert wurde. Begleitet wurden die Filme von Stücken und Coverversionen von Massive Attack. Das eindrucksvolle "Ciné-Concert" hatte vor der Aufführung in Duisburg in Manchester Premiere und reist weiter nach New York.

New

Paul McCartney hat einen neuen Song mit dem Titel "New" am Donnerstag veröffentlicht. Das Lied, zu hören auf der Internetseite des Popstars, ist Vorbote zum gleichnamigen Album. Dieses erscheint laut Plattenfirma Universal Mitte Oktober. Es wird die erste Platte des Ex-Beatles mit neuem Album seit sechs Jahren.

"New" wird zwölf Songs enthalten. McCartney hat mit zahlreichen Kollegen zusammengearbeitet. Das Titelstück wurde von Mark Ronson produziert und ist ab sofort als Download erhältlich. Paul McCartney sagte zu dem Song: "Wir können tun, was wir wollen, wir können unsere Lebensweise selbst wählen."

Scott Matthew und Mark Lanegan im Posthof

Der Posthof startet mit einem Singer/Songwriter-Schwerpunkt in den Herbst, Musiker wie Ken Stringfellow (12.9.), bekannt für seine Zusammenarbeit mit R.E.M., "Tatort"-Kommissar Axel Prahl (2.10.) und Mark Lanegan (20.10.), Weggefährte der Queens of the Stone Age an, haben sich angekündigt. Alpen-Freddie-Mercury Austrofred präsentiert am 24. Oktober seinen Roman "Hard On!". Von 30. Oktober bis 2. November geht im Posthof u.a. mit Kate Boy, Scott Matthew, Slut und Thees Uhlmann das dritte "Ahoi! Pop"-Festival über die Bühne. Am 28. November macht der Linzer Rap-Export Chakuza in seiner Geburtsstadt Station, zwei Tage später stellen die Lokalmatadore von Shy ihr lang erwartetes Album "Zwei" (Wohnzimmer Records) vor.

Piaf, ein französischer Mythos

Vor dem 50. Todestag der Chanson-Legende Edith Piaf räumt ein neues Buch mit einer Reihe von Mythen aus ihrem Leben auf: Anders als von der Sängerin selbst immer versichert, wurde Edith Piaf demnach nicht auf der Straße in Paris geboren, sondern in einem Krankenhaus, schreibt Autor Robert Belleret in seinem Buch "Piaf, ein französischer Mythos", das diese Woche erschien.

Für die Biografie wertete der frühere Journalist der renommierten Zeitung "Le Monde" akribisch unter anderem hunderte Briefe aus, die Piaf an ihren Vertrauten Jacques Bourgeat geschrieben hatte und die bisher nicht gesichtet worden waren. Belleret kommt zu dem Schluss, dass Lügen und Halbwahrheiten durch das Umfeld der Chanson-Sängerin verbreitet, aber auch von ihr selbst fortgesponnen wurden, um "ihren Mythos zu nähren".

So bezweifelt der Autor Berichte von Piaf selbst, denenzufolge sie Insassen deutscher Gefangenenlager während des Zweiten Weltkriegs mit falschen Papieren ausgestattet haben soll. Er geht eher davon aus, dass die Sängerin keinerlei politische Überzeugungen hatte - so habe sie auch nicht gezögert, im besetzten Paris eine Wohnung in unmittelbarer Nähe der Gestapo zu beziehen, weil diese "gut beheizt" war.

Die Tochter einer Sängerin und eines Schlangenmenschen wurde demnach tatsächlich von ihren Großmüttern aufgezogen, doch der Autor hebt hervor, dass sie als Kind wahrscheinlich nicht Rotwein zu trinken bekommen hatte und auch nicht wegen einer Hornhautentzündung erblindet war, wie dies berichtet wurde. Doch auch wenn der Autor die dunklen Seiten der Piaf aufzeigt - den Mythos von ihren vielfältigen Talenten und ihrem Arbeitseifer hält er intakt.

Die weltberühmte Chanson-Sängerin, die den Beinamen "der Spatz" von Paris trug, war am 10. Oktober 1963 im Alter von nur 47 Jahren gestorben.

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