Tiertrainerin von Kommissar Rex: „Für den Hund ist das eine Riesengaudi“
Farina Klause mit „Rex“ vorm Stephansdom, in der Doku „Fernsehgeschichte(n)“ am Montag, 13.4,, 21.55, ORF1.
Für die deutsche Filmtiertrainerin Farina Klause ist es „natürlich schon eine große Ehre, dieses Projekt machen zu dürfen“. Sie und das Team von der Filmtierranch haben u.a. ein „Lassie“-Remake betreut. „Kommissar Rex war da noch so das i-Tüpfelchen“, sagt Klause.
Im Vorfeld bekomme sie die Drehbücher zugeschickt, „dann tauschen wir uns mit der Regie aus, was möglich ist, und was nicht, damit es für den Hund okay ist.“ Am Set sei die Hauptaufgabe: „Zu schauen, dass es dem Hund nicht zu viel wird, dass man auch Pausen einlegt. Prinzipiell trainieren wir über positive Konditionierung, mit Leckerlis und Spielzeug. Für den Hund ist das alles eine Riesengaudi!“
Maximlian Brückner und Capo sind mit der Zeit zusammengewachsen. Foto aus der Doku „Fernsehgeschichte(n) - Kommissar Rex“ am Montag, 21.55, ORF1.
Debüt am "Rex"-Set
In Wien arbeitete sie zum Beispiel mit Capo. Bei den Dreharbeiten war der Schäferhund zwischen eineinhalb und zwei Jahre alt. In der Regel dauert die Ausbildung zum Filmhund aber 1-2 Jahre. „In dem Fall hatten wir nicht so viel Zeit“, sagt Klause, „es musste also schneller gehen. Er stand zum ersten Mal am Filmset und ist in seine Rolle hineingewachsen. Nach den ersten 50 Drehtagen war er aber sehr routiniert. Er kam ans Set und merkte: Ich bin total wichtig, jeder freut sich, wenn ich lustige Dinge mache.“
Klause findet, dass sich Hauptkommissar Maximilian Brückner beim Dreh der sechs neuen Filme sehr gut geschlagen hat: „Weil er keine Berührungsängste hat, sich nicht nach jedem Leckerli geben die Hände abwischen muss, sondern natürlich an die Sache herangeht und den Hund ins Herz geschlossen hat.“
Treu und gelehrig
Was Schäferhunde auszeichne? Klause: „Es sind sehr treue Hunde, lernbegierig und intelligent. Es sind Hunde, die gern arbeiten und Spaß dabei haben.“
Am Abend bekommen die Filmhunde dann jeweils noch entsprechend Auslauf im Grünen. Bei den Dreharbeiten in Wien sei man dafür ideal untergebracht gewesen.
Wichtige Bitte
Bei Ausstrahlung solcher Filme zeigte sich oft das Phänomen, dass mehr Hunde dieser Art gekauft werden. „Aber“, so Klause, „die Zuschauer sollten wissen: Es steckt sehr viel Arbeit dahinter, bis alles so klappt. Was wir hier darstellen, ist Illusion und nicht die Realität.“
Tipp: Mehr über das Making-Of erfährt man nach Ausstrahlung der Folge 1 von "Kommissar Rex" am Montag, 13. April (20,15, ORF1) in der Doku „Fernsehgeschichte(n) - Kommissar Rex“ am Montag, 21.55, ORF1.
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