Jedermann Philipp Hochmair drehte heimlich am Opernball
Philipp Hochmair ist gerade bei öffentlichen Veranstaltungen immer für eine Überraschung gut, und gar nicht selten haben diese Überraschungen damit zu tun, dass er sich seiner Oberbekleidung zumindest teilentledigt.
Beim Opernball überraschte er diesmal aber damit, erstaunlich, sagen wir mal, normal rüberzukommen: Hochmair trug Frack (und behielt ihn auch an) und teils Brille.
Das alles hat, wie der „Jedermann“-Darsteller danach dem KURIER verriet, einen guten Grund.
Er war nämlich als Alexander Haller dort. Wer es nicht weiß: Das ist der Name seiner Erfolgsrolle in „Blind ermittelt“. Denn die Folge der Krimiserie, die derzeit gedreht wird, spielt – erraten – am Opernball. „Wir haben die Gunst der Stunde genützt und Impressionen gesammelt“, sagte Hochmair.
Und ja, „auch Guerilla-mäßig ein bisschen gefilmt.“
„Wirklich spannend“
Darf man denn das? Hochmair fand es „wirklich toll“, dass man für so eine große Fernsehproduktion „mal wieder so eine Kamikazeaktion startet. Das hat mich an alte Zeiten erinnert, wie es begonnen hat“, sagt der Darsteller. „Wir haben ein ganz kleines Team gehabt, wie man es früher bei Studentenfilmen gemacht hat“, sagt er. Und dieses Team „war versteckt, und wenn Gänge gerade leer waren, konnten wir etwas drehen. Das war schon wirklich spannend.“ Eine Herausforderung war, dass man „keine Leute filmen darf“, nur Aufnahmen, auf denen Einzelne nicht zu erkennen sind.
Damit ist der Opernball-Dreh für „Blind ermittelt“ aber noch nicht erledigt, sagt Hochmair. „Wir sind noch mitten drin.“ Die Aktion in der Staatsoper war „ein Highlight und gar kein richtiger Drehtag“, das Team hat die Festlichkeit für eine „Hauruck-Aktion“ genützt, so Hochmair.
Eine freie Stunde am Tag danach nützte Hochmair für einen Besuch im KURIER – denn dort holte er sich eine ROMY ab. Schließlich hatte sich der Salzburger „Jedermann“, den Hochmair heuer zum dritten Mal gibt, in der neuen Kategorie als „KURIER Publikumshit“ durchgesetzt.
Bei der Gala in Kitzbühel holten Hochmair und die (nunmehrige Ex-)Buhlschaft Deleila Piasko zwar die entsprechende ROMY-Statuette ab. Aber es war nur eine – und Hochmair hat sie, „ganz Gentleman“, wie KURIER-Geschäftsführer Richard Grasl vermerkte, Piasko überlassen.
Doch zu den zwei ROMYs, die Hochmair bereits zu Hause hat, sollte sich doch eine dritte gesellen: Aus den Händen von Grasl erhielt der Schauspieler nun eine eigene Statuette.
2019 gewann er die ROMY übrigens genau für „Blind ermittelt“ (die Geburtsstunde für diese Rolle war noch dazu bei einer ROMY-Gala). 2027, zeitnah zum Opernball, wird die Folge zu sehen sein, für die nun gedreht wurde. Vielleicht holt sich Hochmair genau dafür dann die nächste ROMY ab.
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