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Kultur Medien
07/03/2021

"Die geheime Benedict-Gesellschaft": Vier Kids sollen die Welt retten

In der Mystery-Serie „Die geheime Benedict-Gesellschaft“ begeben sich vier talentierte Kids auf gefährliche Mission.

von Nina Oberbucher

„Sollte ein Kind versuchen zu betrügen, wird es exekutiert“, erklärt die Aufseherin zu Beginn des Aufnahmetests. Als sie die erschrockenen Gesichter bemerkt, korrigiert sie: „Exkludiert.“

Nicht ganz so schlimm also. Es ist aber doch ein äußerst strenges Verfahren, dem sich die Kinder hier stellen. Wer besteht, dem winkt dafür ein Platz an einer Eliteschule, an der renommierten Boatwright Academy. Nur vier talentierte Kids schaffen es: der kluge Reynie Muldoon (Mystic Inscho), der über ein fotografisches Gedächtnis verfügende Sticky Washington (Seth Carr), die geschickte Kate Weatherall (Emmy DeOliveira) und Constance (Marta Timofeeva) – deren Talent in ihren fiesen Kommentaren zu liegen scheint.

Doch anstelle ihrer Traumschule erwartet sie in „Die geheime Benedict-Gesellschaft“ (zu sehen bei Disney+) eine gefährliche Mission.

In der Mystery-Serie, die auf den gleichnamigen Jugendromanen von Trenton Lee Stewart basiert, muss das bunte Quartett nämlich nichts Geringeres tun, als die Welt zu retten: Ein nicht näher definierter „Notstand“ sorgt für allgemeine Aufregung, verursacht Angst und Panik unter den Menschen.

Und der zerstreute Mr. Benedict (gespielt von Tony Hale, den viele wohl als den ungeschickten Buster Bluth aus der Comedy-Serie „Arrested Development“ kennen) glaubt zu wissen, wer bzw. was dafür verantwortlich ist: Versteckte Botschaften, die über Fernsehen und Radio übertragen werden und sich in den Köpfen der Menschen einnisten. Gesendet werden sie von einer Insel, auf der ein Internat steht – dort sollen sich die vier Kinder einschleusen und heimlich umsehen.

Es ist ein gefährliches Abenteuer, auf das der schrullige Professor seine vier Schützlinge schicken will. Sie sagen zu – doch schon nach kurzer Zeit an der neuen Schule bekommen Reynie, Sticky & Co erste Zweifel, ob Mr. Benedict ihnen auch die ganze Wahrheit erzählt hat. Denn der vermeintlich böse Schuldirektor und potenzielle Verursacher des „Notstands“ entpuppt sich ausgerechnet als Mr. Benedicts Zwillingsbruder (ebenfalls gespielt von Tony Hale).

„Die geheime Benedict-Gesellschaft“ ist eine nettes, märchenhaftes Jugendabenteuer, das in der liebevollen, farbenfrohen Umsetzung ein wenig an einen Wes-Anderson-Film erinnert. Die vier jungen Hauptdarsteller sind entzückend. Vieles an der Serie ist vorhersehbar, aber dennoch amüsant anzusehen.

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