Podcast-Tipps des Monats

Welchen Podcast soll ich hören? Der KURIER empfiehlt im November u. a. "Dunkle Spuren" und "endlich."

© Pilar Ortega

Kultur Medien
11/03/2020

5 Podcast-Tipps für den November

Von "Ganz offen gesagt" bis "Dunkle Spuren": Unsere Podcast-Empfehlungen für November 2020.

Die KURIER-Redaktion hat wieder fünf Podcast-Tipps fürs nächste Monat zusammengestellt. Passend zur Jahreszeit wird es nachdenklich, es gibt aber auch genug zum Schmunzeln.

1. Austro Podkastl

Über die Schubladisierungsprobleme des Austropop lässt sich ja bekanntlich hervorragend streiten und diskutieren. Das wissen auch die beiden Gastgeber und Erfinder des „Austro Podkastl“, Andy Zahradnik und Susanne Kristek, die seit Anfang Oktober jeden zweiten Montag durch die österreichische Musikgeschichte streifen. Aktuell steht man bei drei Ausgaben. Es ist eine nostalgische, aber auch lässige Reise durch Perlen und Abgründe der heimischen Musikgeschichte. Wiederentdeckung des Monats: Das wunderbare „Bis zum Himalaya“ von Tom Pettings Hertzattacken. Schon ewig nicht mehr gehört. Danke dafür.

2. endlich. Wir reden über den Tod

Übers Sterben redet niemand gerne – diese beiden Frauen tun es trotzdem und zwar regelmäßig: Susann Brückner und Caroline Kraft unterhalten sich in ihrem Podcast „endlich. Wir reden über den Tod“ über alle Aspekte, die mit dem Lebensende zusammenhängen. Das ist manchmal traurig, und manchmal muss man dabei auch ein bisschen lachen. So wie das im echten Leben auch mit der Trauer ist. Zuletzt wurde es mit dem Wiener Kulturwissenschaftler Thomas Macho als Gast philosophisch. Er erklärte etwa, warum sich Menschen im Mittelalter einen anderen Tod wünschten, als wir es heute tun.

3. Ganz offen gesagt

Wer gerne tiefergehende Interviews hört, dem sei „Ganz offen gesagt“ ans Herz gelegt. Die Autorin Barbara Kaufmann und der Journalist Jonas Vogt diskutieren darin mit Gästen aus unterschiedlichen Bereichen. Unlängst war dies etwa der Literaturkritiker Klaus Nüchtern – es ging um Verrisse und um Wespen. Ein ebenso schräges wie hörenswertes Gespräch.

4. Awkward Brunch

Um unsere Lachmuskeln kümmert sich das Duo hinter dem Podcast „Awkward Brunch“ – die österreichische Comedienne Erika Ratcliffe und der deutsche Comedian Thomas Ewald. Die beiden sprechen über Serienmörderwohnungen genauso wie über vegane Würste. Und laden auch andere Comedians zu ihrem Brunch, wie etwa Kinan Al, mit dem sie u. a. diskutierten, welche Menschen lieber keinen Kaffee trinken sollten.

5. Dunkle Spuren

Passend zum düsteren Monat November wollen wir an dieser Stelle auf „Dunkle Spuren“, den True-Crime-Podcast des KURIER aufmerksam machen. In „Der Tod war seine Rettung“ ging es zuletzt um einen Taxilenker, der nur knapp einen Mordversuch überlebt hat. Ab Freitag gibt es wieder neue Episoden von „Dunkle Spuren“. Zu hören überall, wo es Podcasts gibt, sowie auf KURIER.at/podcasts

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