Manowar-Gitarrist Ross "The Boss" Friedman gestorben
Martialisches Auftreten, Lederkluft, Schwerter: Mit diesem Image wurde die Band Manowar in den 1980er Jahren zum Inbegriff des so genannten True Metal.
Für den Gitarristen Ross "The Boss" Friedman (im Bild oben ganz rechts) war die Zeit in der Band, die er mit dem ehemaligen Pyrotechniker Joey DeMaio gegründet hatte, aber nur eine Station in einer langen Karriere. Der aus der New Yorker Bronx gebürtige Musiker blieb in der Metal-Szene aktiv, bis bei ihm die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), eine schwerwiegende, fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, diagnostiziert wurde. Die Krankheit führt zu einer fortschreitenden Lähmung, die im Extremstadium auch die Atemfunktionen betrifft.
Auf seiner Facebook-Seite machte Friedman die Diagnose erst im Februar öffentlich, verbunden mit einem Fundraising-Aufruf für medizinische Behandlung. Nun ist Friedman der Krankheit erlegen, wie die Familie auf sozialen Medien mitteilte.
Friedman hatte seine Karriere in New Yorker Punk-Bands begonnen, bevor er 1980 mit "Manowar" durchstartete. 1988 verließ er die Band und widmete sich dem Blues, später trat er mit einer deutschen Manowar-Coverband gemeinsam auf und machte sie bald zu seiner "offiziellen" Stammband, "Ross The Boss". Später kooperierte er mit anderen Metal-Größen in der Gruppe "Deathdealer".
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