Luxusdebatte vor ORF-Krisentreffen

Luxusdebatte vor ORF-Krisentreffen
Generaldirektor Roland Weißmann trifft heute Medienministerin Susanne Raab. Im Vorfeld gibt es Diskussionen über die Pensionsrücklagen für Ex-General Alexander Wrabetz

Die Debatte um die künftige Finanzierung des ORF geht in eine neue Runde: Heute, Donnerstag, treffen Generaldirektor Roland Weißmann und Medienministerin Susanne Raab (ÖVP) zu einem weiteren Krisengespräch aufeinander. Es geht um die immer noch ungelöste Frage, ob der ORF ab 2024 wieder Gebühren einheben soll oder andere Finanzierungsmodelle zur Anwendung kommen.

Die Medienministerin hat in der Causa wiederholt auf stur geschaltet und vom ORF einen Kassasturz und Sparmaßnahmen gefordert, wiewohl der öffentlich-rechtliche Rundfunk in den vergangenen Jahren einen harten Sparkurs durchgezogen hat. Eine Neiddebatte ist ausgebrochen: Der ORF solle gefälligst mit weniger als den bisher rund 670 Millionen Euro aus der GIS-Gebühr auskommen, heißt es. Die Argumentation des ORF hinter den Kulissen: Gerne, aber dann gibt es weniger Programm. Außerdem möge die Ministerin klare Vorgaben darüber machen, ob der ORF wirklich weiterhin all jene Sender betreibt, die das Gesetz im vorschreibt.

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