"Hallelujah" von Jeff Buckley: Stimmgewaltig wie Led Zeppelin und Nina Simone

Er machte Leonard Cohens „Hallelujah“ berühmt: Jeff Buckley, Sohn von Tim Buckley, in Amy Bergs Doku „It“s Never Over, Jeff Buckley„.
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Eine Cover-Version wurde sein größter Erfolg: Jeff Buckleys Interpretation von “Hallelujah„ machte Leonard Cohens Jahrhundertsong berühmt – und den Sänger gleich mit. Jeff Buckley, Sohn des einflussreichen US-Songwriters Tim Buckley, brachte zu Lebzeiten nur eine Platte – “Grace„ – auf den Markt und zählt doch zu den ganz Großen seiner Generation. Mit seinem Vater, der Jeffs Mutter noch vor dessen Geburt verließ, traf er nur einmal zusammen, ehe Tim Buckley an einer Überdosis Heroin verstarb. Jeff selbst hat sich immer vom Erbe seines Vaters distanziert; seine großen Vorbilder hießen Nina Simone und Robert Plant von Led Zeppelin. Er absolvierte seine ersten Auftritte in dem kleinen irischen Pub “Sin-é„ im New Yorker East Village, ehe ihn Columbia Records unter Vertrag nahm.

Mit charismatischem Bildmaterial aus den 1990er-Jahren zeichnet die oscarnominierte Regisseurin Amy Berg das innige Porträt eines sensiblen Musikers, der im Alter von nur 30 Jahren bei einem tragischen Unfall starb.

INFO: USA 2025. 106 Min. Von Amy Berg. Mit Jeff Buckley, Rebecca Moore.

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