Im Direktorium der Salzburger Festspiele stimmt die Chemie nicht

Das einzige Foto im Archiv von Helga Rabl-Stadler und Kristina Hammer - bei der Bestellung der neuen Festspielpräsidentin
Trenklers Tratsch: Präsidentin Kristina Hammer rühmt sich, dass kein Sponsor abgesprungen ist, und steckt sich eine Feder an den Hut

Es war ja keine Liebes-, eher eine Zwangsheirat. Wilfried Haslauer, der Landeshauptmann, hatte sich Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf als Nachfolgerin für Helga Rabl-Stadler, die langjährige und geschätzte Präsidentin der Salzburger Festspiele, gewünscht. Aber die Grünen im Bund lehnten eine ÖVP-Politikerin kategorisch ab. So wurde bloß auf Empfehlung eines Personalberaters Kristina Hammer bestellt.

Sie begann im Jänner 2022 – und scheint manche zur Weißglut zu treiben. Mit Ansagen, aus denen Professor Higgins heraushört, dass diese Eliza bisher nichts mit dem Kulturbetrieb zu tun hatte. Zum Beispiel, wenn sie im „Spängler Talk“, abrufbar auf YouTube, meint, dass „die wunderbare Cecilia Bartoli“ in der Oper „Il barbiere di Siviglia“ (Der Barbier von Sevilla) als Rosina die „Hauptrolle“ gesungen hätte.

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