© REUTERS/Regis Duvignau

Kultur
03/29/2019

Filmregisseurin Agnes Varda gestorben

Die 2017 mit dem Ehren-Oscar für ihr Lebenswerk ausgezeichnete Filmemacherin starb im Alter von 91 Jahren.

Agnes Varda ist tot. Die Filmregisseurin hatte sich in ihrer über 60 Jahre andauernden Karriere mit mehr als 30 Werken den Ruf einer der Schlüsselfiguren des internationalen Autorenkinos erarbeitet und konnte auf Auszeichnungen wie den Goldenen Löwen, einen Ehren-Cesar oder die Goldene Palme zurückblicken. Die in Belgien geborene und in Frankreich lebende Filmemacherin wurde 90 Jahre alt.

Varda, am 30. Mai 1928 in Brüssel geboren, rückte in ihrem Oeuvre meist die "einfachen" Menschen in den Fokus. Die Meilensteine ihrer Karriere sind etwa das Landstreicherinnenporträt "Vogelfrei" (1985) oder ihr internationaler Durchbruch "Cleo - Mittwoch zwischen 5 und 7" (1962), ein Werk über die Zeit an sich. Damit erarbeite sich Varda den inoffiziellen Ehrentitel der "Großmutter der Nouvelle Vague". Die rührige Filmemacherin mit der markanten Pagenfrisur blieb dabei bis zuletzt aktiv und stellte etwa 2017 bei den Filmfestspielen von Cannes gemeinsam mit dem Streetartkünstler JR die Dokumentararbeit "Augenblicke: Gesichter einer Reise" vor.

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