Filmpreis Papierener Gustl zwei Mal an: „Henry Fonda for President“

Österreichische Filmjournalisten und Filmjournalistinnen zeichnen „One Battle After Another“ und „Henry Fonda for President“ aus.
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Zum 23. Mal wurde heuer der österreichische Filmpreis „Der Papierene Gustl“ vergeben. 45 Filmjournalistinnen und Filmjournalisten aus verschiedenen Kulturbereichen beteiligten sich an der Wahl der besten Filme des Jahres 2025. Als bester internationaler Film wurde „One Battle After Another“ ausgewählt. Die Politsatire von Paul Thomas Anderson war mit sechs Gewinnen auch der große Abräumer bei der heurigen Oscar-Gala.

Gleich zwei Preise gingen an den Essayfilm „Henry Fonda for President“ von Alexander Horwath. Er erhielt den undotierten Filmpreis in den Kategorien bester österreichischer Film und bester Dokumentarfilm. In seinem packenden Debüt verwebt der Filmkurator und Ex-Direktor des Österreichischen Filmmuseums Karriere und Biografie des legendären Leinwandhelden Henry Fonda mit den düsteren Kapiteln des US-Kapitalismus.

Als bester Animationsfilm wurde der litauische Film „Flow“ von Glints Zalbolodis ausgezeichnet.

In den österreichischen Kinos liefen 2025 regulär 381 Filme an, aus denen die Auswahl getroffen wurde. Weitere Favoriten nach „One Battle After Another“ waren „The Secret Agent“, „Sentimental Value“ und Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“.  

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