Juwelenraub im Louvre soll verfilmt werden
Der spektakuläre Juwelenraub im Pariser Louvre im Vorjahr soll verfilmt werden. Die Rechte an dem nun erschienen Recherchebuch "Main basse sur le Louvre" (in etwa "Der Louvre-Coup") seien an die Produktionsfirma Iconoclast verkauft worden, teilte der Verlag Flammarion mit. Zudem soll auf Grundlage des Buchs eine Dokumentarserie entstehen. Regie bei dem Spielfilm soll der französische Filmemacher Romain Gavras führen, unter anderem bekannt durch den Hollywoodfilm "Sacrifice".
Titel, Besetzung und Erscheinungsdatum des Louvre-Streifens wurden zunächst nicht mitgeteilt. Dem Magazin Le Film français zufolge haben die Arbeiten an dem Projekt bereits begonnen.
Spektakulärer Einbruch im Oktober 2025
Das Buch "Main basse sur le Louvre" stammt von den Journalisten Jean-Michel Décugis von der Zeitung "Le Parisien", Jérémie Pham-Lê von "Le Monde" und Nicolas Torrent von "Paris Match". Darin schildern sie, wie Diebe am 19. Oktober 2025 in die Apollon-Galerie des Louvre eindrangen und dort einen Teil der französischen Kronjuwelen stahlen.
Der materielle Wert der Beute wurde auf 88 Millionen Euro geschätzt, der historische und ideelle Verlust gilt als deutlich größer. Der Einbruch löste weltweit Aufsehen und eine Sicherheitskrise in dem meistbesuchten Museum der Welt aus. In der Folge wurde Louvre-Präsidentin Laurence des Cars ersetzt.
Nach sieben Monaten Ermittlungen und der Festnahme der wichtigsten Verdächtigen fehlt von den Juwelen weiter jede Spur. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter und zwei mutmaßliche Komplizen sitzen in Untersuchungshaft. Experten gehen davon aus, dass Hehler die Edelsteine herausbrachen und das Gold einschmolzen.
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