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Ein Ferienlager im Zeichen des Krebses

Mit viel Humor zeigt „Sunny Dancer“, wie sich Teenager im „Chemo-Camp“ ihre Jugend zurückholen.
Zwei junge Menschen mit Kinderschminke im Gesicht lachen und spielen mit einer Seifenblasenpistole.

Von Emilia Beutler

Die 17-jährige Ivy (Bella Ramsey, „Game of Thrones“) ist seit zehn Monaten in Remission von ihrer Leukämie-Erkrankung. Sie hat es satt, von ihrem Umfeld bemitleidet zu werden, seit Monaten hat sie keine Freunde mehr getroffen. Ihre Eltern machen sich Sorgen, dass sie sich immer mehr von allen distanziert und schicken sie auf ein Ferienlager für Kinder mit Krebs. Nach anfänglichem Widerstand gegen das „Chemo-Camp“ und seinen peinlichen Leiter Patrick (Neil Patrick Harris, „How I Met Your Mother“) findet sie Freunde in einer bunt zusammengewürfelten Gruppe Teenager. Trotz oder gerade wegen ihrer aller Erfahrungen mit der Krankheit kann Ivy bei ihnen endlich eine „normale“ Jugendliche sein, ohne als „das Kind mit Krebs“ abgestempelt zu werden. 

„Sunny Dancer“ ist kein deprimierendes Drama über eine tödliche Krankheit, sondern über die Freude am Leben. Die Teenager holen sich zwischen heimlichen Rausschleichen, Flirten mit Betreuern, Partys und erster großer Liebe ihre Jugend zurück, alles mit einer großzügigen Dosis britischen Humors. Zwischen aufgedrehten, witzigen und romantischen Szenen kommen auch die ernsten Seiten nicht zu kurz und locken mit Sicherheit die ein oder andere Träne hervor. 

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