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Kultur
05/15/2019

Christoph Bazil wird neuer Präsident des Bundesdenkmalamts

Der 49-Jährige leitete bisher die "Abteilung für Kunstrückgabeangelegenheiten".

Christoph Bazil übernimmt Anfang Juni die Leitung des Bundesdenkmalamts (BDA). Damit folgt der 49-Jährige Anfang Juni auf Kurzzeit-Präsidentin Erika Pieler, die ihr am 1. Jänner 2019 übernommenes Amt Mitte März zurückgelegt hatte, wodurch eine Neuausschreibung notwendig wurde. Bazil war bisher Leiter der Abteilung für Kunstrückgabeangelegenheiten in der Kunst- und Kultursektion.

Der studierte Jurist, der sich bei der ersten Runde im Vorjahr nicht beworben hatte, setzte sich bei der Neuausschreibung gegen 19 Mitbewerber durch, davon vier Frauen. Neun Kandidaten wurden zum Hearing der Kommission eingeladen, Bazil setzte sich laut Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) als "bestgeeigneter" Kandidat durch.

Blümel: "Ausgewiesener Experte"

Bazil sei ausgewiesener Experte in den Bereichen Denkmalschutz, Denkmalpflege einschließlich legistischer Angelegenheiten sowie Förderungswesen. Der studierte Jurist hat seine Dissertation zum Thema Denkmalschutz verfasst. Seit dem Jahr 2008 baute er die Abteilung für Kunstrückgabeangelegenheiten der Kunst- und Kultursektion auf, seit 2015 hat er zusätzlich die Agenden Denkmalschutz, Baukultur und Welterbe übernommen.

Bazil selbst freut sich in einem der APA übermittelten Statement über die neue Aufgabe: "Das Bundesdenkmalamt ist die wichtigste Einrichtung Österreichs zum Schutz unseres kulturellen Erbes. Mein Fokus liegt auf einem klaren und scharfen Aufgabenprofil, Transparenz und Bürgernähe im Denkmalschutz." Das bedeute für ihn "schnelle und nachvollziehbare Verfahren, eine klare Serviceorientierung und österreichweit einheitliche Standards".