© Andreas Ortner/Trunk Archive

Literatur
11/01/2019

Buchkritik: Håkan Nesser und "Der Verein der Linkshänder"

Barbarotti und Van Veeteren ermitteln gemeinsam, und alte Wahrheiten nehmen mit der Zeit eine neue Gestalt an.

von Peter Pisa

Der Schwede Håkan Nesser (Foto oben) hat einen Hund, dem liest er vor, was er gerade geschrieben hat. Verlässt der Hund den Raum, ist’s gar nicht gut. Nesser lockt mit Futter, damit er bleibt (gibt er selbst zu).

Gemeinsam

Im neuen Krimi besteht zumindest bis zur Hälfte kein Grund zur Flucht. Als Ende der 1950er „Pädagogen“ die Linkshänder mit Gewalt zu Rechtshändern umerziehen wollen („Korrekturhandschuhe“), gründen Schüler einen Verein der Linkshänder. 30 Jahre später werden sie zum Essen eingeladen, ein Brand tötet vier, der Täter, so stellt sich weitere 20 Jahre später heraus, war unter den Toten.. Also was jetzt? Wer jetzt? Na ja, alte Wahrheiten nehmen mit der Zeit eine ganz andere Gestalt an.

Erstmals ermitteln Nessers Kieberer gemeinsam: Barbarotti und der längst pensionierten Van Veeteren, dessen Ehefrau auch noch fleißig mitmischt, sodass sehr viel geredet wird. Da verlässt der Hund den Raum.

 

Håkan Nesser: „Der Verein der Linkshänder“
Übersetzt von
Paul Berf.
Verlag btb.
608 Seiten.
24,70 Euro.

KURIER-Wertung: *** und ein halber Stern

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.