Kultur
07.05.2018

1. ESC-Halbfinale: Die Teilnehmer um Cesár Sampson im Überblick

Wer am Dienstag mit welchem Song um das Finalticket kämpft und wem die Buchmacher die größten Erfolgschancen ausrechnen.

Partypop, Koloraturexzesse, Windmaschinen und das alles ohne LED-Projektionen: Das 1. Halbfinale des 63. Eurovision Song Contest bietet am Dienstag wieder einen bunten Mix der Musikszene Europas. Und gegen den - zumindest gegen einen Teil davon - muss sich auch Österreichs Kandidat Cesár Sampson durchsetzen, der mit seinem "Nobody But You" mit der Unglücksnummer 13 ins Rennen geht.

19 Nationen kämpfen um zehn Tickets

Insgesamt treten in der Altice Arena, idyllisch an der Mündung des Tejo in Lissabon gelegen, 19 Nationen um die zehn Tickets für das große Finale am Samstag (12. Mai) an. Sollte Österreich dies gelingen, heißt es am Donnerstag, 10. Mai, zurücklehnen und die Konkurrenz des 2. Halbfinales genießen, das dann in Portugals Hauptstadt über die Bühne geht.

Dorthin hat den ESC im Vorjahr Salvador Sobral mit seiner Ballade "Amar Pelos Dois" geholt, der in Kiew einen fulminanten Sieg hinlegte. So richtet Portugal heuer den ersten Song Contest in der Geschichte des Landes aus, wofür man das maritime Motto "All Aboard!" (Alle an Bord!) gewählt hat. Insgesamt treten dabei 43 Länder gegeneinander an.

1. ESC-Halbfinale: Die Kandidaten

1/19

Weißrussland:

Alekseev mit "Forever"

Aserbaidschan:

Aisel mit "X My Heart"

Island:

Ari Olafsson mit "Our Choice"

Österreich:

Cesár Sampson mit "Nobody But You"

Zypern:

Eleni Foureira mit "Fuego"

Estland:

Elina Nechayeva mit "La Forza"

Bulgarien:

Equinox mit "Bones"

Kroatien:

Franka mit "Crazy"

Litauen:

Ieva Zasimauskaite mit "When We're Old"

Tschechien:

Mikolas Josef mit "Lie To Me"

Israel:

Netta mit "Toy"

Irland:

Ryan O'Shaughnessy mit "Together"

Finnland:

Saara Aalto mit "Monsters"

Belgien:

Sennek mit "A Matter Of Time"

Armenien:

Sevak Khanagyan mit "Qami"

Albanien: Eugent Bushpepa mit "Mall"

Griechenland:

Yianna Terzi mit "Oniro Mou"

Schweiz:

ZiBBZ mit "Stones"

Mazedonien:

Eye Cue mit "Lost And Found"

Wettbüros sehen Österreich im Finale

Geld für Glücksspiel auszugeben, mag für manche moralisch verwerflich sein, ist aber im Falle des Eurovision Song Contest ein zweckdienlicher Indikator, wie die Kandidaten im Rennen liegen. Insofern lohnt der Blick auf die Einschätzung der Wettbüros auch einen Tag vor dem entscheidenden Halbfinale für Österreich am Dienstag in Lissabon. Und demnach schafft Cesár Sampson das Finalticket.

Vergleicht man die Quoten von 16 Buchmachern, liegt der 34-Jährige mit seiner selbst mitgeschriebenen Nummer "Nobody But You" derzeit auf Platz 7 des 19-köpfigen Kandidatenfeldes. Dies würde souverän für einen Einzug ins Finale des 63. Eurovision Song Contest am 12. Mai reichen. Schließlich gibt es zehn Finaltickets zu ergattern.

Als absolute Fixstarterin sehen die Buchmacher derzeit Israels Kandidatin Netta mit der #MeToo-affinen Nummer "Toy", die verlässlich auf Platz 1 gereiht wird. Das Stockerl vervollständigen in der einen oder anderen Reihung Eleni Foureira aus Zypern mit ihrer Strandparty-Nummer "Fuego" und das tschechische Ex-Model Mikolas Joef mit "Lie To Me". Bereits die Hotelrechnung klarmachen können hingegen - sollten die Zocker Recht behalten - Länder wie Irland, Island oder Mazedonien.

Die Kandidaten des 1. Song-Contest-Semifinales und ihre Beiträge:

Aserbaidschan: Aisel mit "X My Heart"

Island: Ari Olafsson mit "Our Choice"

Albanien: Eugent Bushpepa mit "Mall"

Belgien: Sennek mit "A Matter Of Time"

Tschechien: Mikolas Josef mit "Lie To Me"

Litauen: Ieva Zasimauskaite mit "When We're Old"

Israel: Netta mit "Toy"

Weißrussland: Alekseev mit "Forever"

Estland: Elina Nechayeva mit "La Forza"

Bulgarien: Equinox mit "Bones"

Mazedonien: Eye Cue mit "Lost And Found"

Kroatien: Franka mit "Crazy"

Österreich: Cesár Sampson mit "Nobody But You"

Griechenland: Yianna Terzi mit "Oniro Mou"

Finnland: Saara Aalto mit "Monsters"

Armenien: Sevak Khanagyan mit "Qami"

Schweiz: ZiBBZ mit "Stones"

Irland: Ryan O'Shaughnessy mit "Together"

Zypern: Eleni Foureira mit "Fuego"