"White Lotus" vs. Dschungelcamp

Fünf Personen unterschiedlicher Herkunft winken an einem Strand vor einer tropischen Landschaft.
Warum das Dschungelcamp und die Reichensatire sich gar nicht so sehr voneinander unterscheiden.
Nina Oberbucher

Nina Oberbucher

Wer dieser Tage das Dschungelcamp verfolgt, weiß: Erholungstrip ist das keiner. Weder das Mitmachen noch das Zuschauen. Einer, der da wohl widersprechen würde, ist Mike White. Der Schöpfer der Reichensatire „The White Lotus“ checkt demnächst zum zweiten Mal in der US-Realityshow „Survivor“ ein. Das ist ein bisschen wie das Dschungelcamp, nur anders. In einem Interview hat White nun erklärt, dass er die Zeit dort als Urlaub sieht – schließlich ist er seit Jahren nonstop mit seiner Hitserie beschäftigt. Für die hat er eindeutig Anleihen an „Survivor“ genommen: exzentrische Figuren, paradiesisches Setting, eskalierende Konflikte. Nur mit besserem Essen und schickeren Outfits.

Zuletzt waren viele Fans jedoch enttäuscht. Umso besser, dass White vor dem Dreh zu Staffel 4 an seine Inspirationsquelle zurückkehrt. Wir wünschen ihm anstrengende Mitstreiter, reichlich Reibung – und natürlich schönen Urlaub.

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