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Wachgebellt

Die TV-Seherin-Hund-Beziehung hat noch eine Chance.
Christina Böck
Eine ältere Frau fährt ein Lastenrad auf einem Weg, vorne sitzt ein Schäferhund mit Schutzbrille.

Es ist hier ein kleiner Triumph zu vermelden. Vergangene Woche wurde an dieser Stelle eingestanden, dass das Ende der neuen „Kommissar Rex“-Folgen ein unerreichbares Ziel ist. Zu groß die Hürde des Fernsehschlafs. Der Täter, die Täterin – ein Geheimnis für immer. Tief vergraben im REM-Bereich. Aber diese Woche hat es geklappt. Ich kenne die Mörderin aus Folge vier. Ich bin rechtzeitig vor dem wunderbar lakonischen Geständnis von Birgit Minchmayr aufgewacht. Und war lange genug wach, um zu sehen wie Margarethe Tiesel den Polizeihund in einen Fahrradanhänger gesteckt hat und ihm eine kesse Bikerbrille gegen den Fahrtwind aufgesetzt hat. Gaststars mit Strahlkraft wie diese beiden haben den ersten Folgen tatsächlich gefehlt. Und Szenen mit dem Hund, die all jene erfreuen, die gerne „Moi, süß“ rufen würden. Wäre das nicht ohnehin die Zielgruppe für einen Krimi mit Flauschanteil?

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