Tschernobyl: Die ewige Gefahr
Manche erinnern sich vielleicht selbst an die Aufregung, die Ende April 1986 einsetzte, als (dann doch) bekannt wurde, was in Tschernobyl passiert ist. Gibt es heutzutage eigentlich noch die Einführung zur Jodtablette in der Schule? Weil sich heuer die Katastrophe zum 40. Mal jährt, werden einige Sendungen zum Thema in die TV-Programme gehievt. Leider nicht die erschütternde Serie „Chernobyl“ (auf Sky abrufbar). Aber am Donnerstag lief auf ORF 1 eine dreiteilige Doku, die nicht nur den Ablauf des Unfalls und seine direkten Folgen beleuchtete, sondern auch die Gefahr, die zu Beginn des Angriffs auf die Ukraine durch das Vorgehen der russischen Armee wieder von dem Kernkraftwerk ausgehen hätte können. Wenn man sieht, wie gedanken- und rücksichtslos die russische Politik zu beiden Zeiten gehandelt hat, kann man heilfroh sein, dass nicht (noch) mehr passiert ist. Beruhigend für die Zukunft ist das nicht.
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