Kommissar Rex: In den Schlaf gebellt
Dies ist das Bekenntnis eines Scheiterns. Drei neue „Kommissar Rex“-Folgen gab es schon. Bei keinem weiß ich, wer der Täter war. Die Motivation war da. Ehrlich. Der neue Rex ist wirklich, wirklich flauschig. Er schaut echt lieb, wenn er den Kopf so herzig schief legt. „Kommissar Rex“ war Kult. „Ein Mann und sein Hund kämpfen gegen das Unrecht“, bitte! Ahso, das war „Knight Rider“ und der Hund war ein Auto. Egal.
Jedenfalls, der Fernsehschlaf kam jeweils circa in der Mitte. Es war kein oberflächlicher Schlummer, den ein beherztes Bellen stören hätte können. Nein, es war ein traumloser Tiefschlaf, einer, nachdem man erst mal fragt, wo man ist und dann erst, wer’s war. Vielleicht hätte es geholfen, wenn der Schäferhund öfter zu sehen gewesen wäre. Oder wenn die Folgen kürzer gewesen wären. Man weiß doch, dass der rüstige Rüde nach zehn Minuten den Täter kennt. Warum muss das dann immer so viel länger dauern?
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