Klein gegen große Klappe

Klein gegen große Klappe
Neben stilvollen Persönlichkeiten wie Adele Neuhauser wirkte manch gewollt witzige Wortspende deplatziert.
Peter Temel

Peter Temel

Der Wettbewerb bei der ARD-Samstagabendshow „Klein gegen Groß“ wurde von Promi-Gast Sebastian Pufpaff etwas uminterpretiert – zum ewigen Kampf „Kleine“ (Privatsender) gegen „Große“ (Öffentlich-rechtliche). Der ProSieben-Komiker („TV Total“) beschwerte sich, obwohl es um Unterhaltung geht, zum Beispiel über Regeltechnisches, gerierte sich immer wieder als Zweitmoderator und meinte einmal, „Sparmaßnahmen bei der ARD“ geortet zu haben. „Bei ProSieben hätte es das nicht gegeben“, prahlte er. Moderator Kai Pflaume, sichtlich enerviert durchs Dazwischenreden, konterte: „Bei ProSieben hätte es diese ganze Show nicht gegeben.“

Neben stilvollen Persönlichkeiten wie Adele Neuhauser wirkten die gewollt witzigen Wortspenden zusehends deplatziert. Stimmig, dass Pufpaff sein Nummerntafeln-Duell gegen einen 9-Jährigen verlor. Puff! Paff! 

Pflaume resümierte: „Die Zahl der zu lernenden Informationen steigt mit der großen Klappe ...“

Kommentare