Extrem viel Bares

Das Geheimnis um die Liquidität der "Bares für Rares"-Händlerinnen und Händler.
Christina Böck

Ein großes Mysterium des jüngeren Farbfernsehens sind die Geldtaschen der Händler von „Bares für Rares“. Vor allem bei der Sonderedition „Bares für Rares XXL“, in der am Mittwoch wieder Horst Lichter seine schönsten Hüte auf Schloss Drachenburg ausführte, müssen die besonders prall gefüllt sein. Da gibt man sich nicht mit läppischen Beträgen ab wie sonst, wenn da so ein Blechschild oder ein zerrupftes Steiff-Tier vorbeigetragen wird.

In der jüngsten Show ging zu Beginn ein 50 Jahre alter chinesischer Schnaps für 4.800 Euro weg. Die blätterte der verzückte Käufer aus seinem Portemonnaie. Beim nächsten Objekt, einer Brosche, war es nicht viel weniger. Haben die ein Geldköfferchen dabei, aus dem sie in den Pausen Nachschub holen? Gibt es einen Bankomaten auf Schloss Drachenburg? Werden die Börsen in extrastark und extragroß extra angefertigt? Heißt die Sendung deswegen „Bares für Rares XXL“? Das klingt nach einer heißen Spur.

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