Kolumnen
11/03/2018

Wie geht es uns?

"Ohrwaschl": Die Meinungsforschung kennt die Antwort - gut, aber schlecht.

von Guido Tartarotti

Das Meinungsforschungsinstitut Integral hat uns L├Ąnge mal Breite vermessen und sagt uns jetzt,
 wer und wie wir sind und wie es uns geht:

Die klassische b├╝rgerliche Mitte stirbt aus bzw. weigert sich, weiter ihre Rolle zu spielen. Das liegt vor allem daran, dass sie (nicht ganz zu Unrecht) das Gef├╝hl hat, die Politik w├╝rde sich nicht um sie k├╝mmern. Deshalb w├Ąhlt sie populistische Parteien, weil die wenigstens die Illusion vermitteln, f├╝r sie da zu sein.

Eine neue Mitte w├Ąchst nach, die sogenannten ÔÇ×Adaptiv-PragmatischenÔÇť (anpassungsf├Ąhig und sachlich). Diese jungen Menschen wollen Sicherheit, aber auch Spa├č. Um die werden sich die Parteien in Zukunft pr├╝geln.

Und wie geht es uns? Nicht so gut. Wir sind eine ├Ąngstliche Gesellschaft geworden. Eben weil der Wohlstand bei uns gro├č ist, haben wir Angst, ihn zu verlieren. Laut Meinungsforschung ist das typisch ├Âsterreichisch: Es geht uns schlecht, weil es uns gut geht.

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