Royale Waffe „Schweigen“
Wieder einmal wird spekuliert, ob eine Annäherung der zerstrittenen Parteien im britischen Königshaus ansteht. Denn der „abtrünnige“ Prinz Harry hat durchsickern lassen, dass er diesen Monat in seine Heimat reisen wird. Er möchte die Werbetrommel für die im Juli nächsten Jahres stattfindenden, von ihm ins Leben gerufenen Spiele für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten, die „Invictus Games“, rühren.
Harry plant mit Frau Meghan und seinen beiden Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nach Großbritannien zu kommen - das wäre das erste Mal seit rund vier Jahren.
Angespannt gelten die Beziehungen zu Harrys Vater König Charles III. und Harrys älteren Bruder William seit er sich 2020 mit Ehefrau Meghan ins kalifornische Montecito zurückgezogen hat, nach wie vor.
Ohne schriftliche Einladung kein Heimatbesuch
Mit Nichtachtung bestraft wurde dereinst auch König Edward VIII. Er besteigt am 20. Jänner 1936 den Thron von Großbritannien und Nordirland, dankt aber schon knapp elf Monate später am 10. Dezember wieder ab.
Der Anlass: die Liebe zu Wallis Simpson, die nicht nur bürgerlich, sondern auch noch zweimal geschieden ist.
Der wahre Grund der Abdankung soll in den Geheimdienst-Protokollen des FBI stehen: Er sympathisierte mit Hitler. Die Regierung macht sich die Lovestory des Monarchen zunutze, um ihn loszuwerden.
Versöhnung gibt es 31 Jahre später. Die Enthüllung einer Statue in der Residenz Marlborough House in London anlässlich des 100. Geburtstages von Edwards Mutter, Queen Mary, trifft Queen Elizabeth am 7. Juni 1967 auf Edward und Wallis. Nach seinem Tod am 28. Mai 1972 wird Edward aus seiner Verbannung geholt und im Schatten des Windsor Castle begraben.
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