Royale Schicksalstage
Freud und Leid können nicht näher beieinanderliegen. Am 11. August feiert Prinzessin Mabel der Niederlande ihren 58. Geburtstag. Und nur einen Tag später jährt sich der Todestag ihres Mannes Prinz Friso zum 13. Mal.
Während des alljährlichen Skiurlaubes der Königsfamilie in Lech am Arlberg wird er am 17. Februar 2012 abseits der gesicherten Pisten von einer Lawine verschüttet und liegt anschließend 18 Monate lang im Koma. Zuhause im Schloss Huis ten Bosch stirbt er schließlich am 12. August 2013 und hinterlässt Mabel als Witwe und die beiden Töchter Luana und Zaria. Mabel bleibt mit den Kindern in ihrer langjährigen Wahlheimat London, um ein zurückgezogenes Leben führen zu können.
Auftritte in der Öffentlichkeit sind selten. Zum ersten Mal zeigt sich Prinzessin Mabel mit ihren beiden Töchtern, den Gräfinnen Luana und Zaria, im vergangenen Juni bei einer großen HIV-Benefizgala in Amsterdam.
Die heute 20-jährige Zaria besucht die renommierte Technische Universität in Delft, die für ihre Ingenieursausbildung bekannt ist, während die 21-jährige Luana Moderne Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität St. Andrews in Schottland studiert.
Ein unglückliches Ende einer großen Liebe
Als Prinz Friso für eine Investmentbank in London arbeitet, lernt er 2003 die bürgerliche Mabel Wisse Smit kennen.
Es kommt zum Skandal: Mabel soll von 1989 bis zu dessen Ermordung 1991 die Geliebte des niederländischen Drogenbosses Klaas Bruinsma gewesen sein. Mabel streitet es ab, gibt es dann doch zu – die niederländische Regierung verweigert die Zustimmung zur Hochzeit. Friso verzichtet kurzerhand auf den Thronanspruch, damit er seine Mabel am 24. April 2004 heiraten kann.
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