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Premier Dings

Das Match um die Medienpräsenz in London.
Christina Böck

Wenn man diese Woche nur oberflächlich die Nachrichten verfolgt hat, dann wird man möglicherweise glauben, der neue britische Premier heißt Larry. Gut, und mit Nachnamen? Äh, Thecat? Ok, das ist kein gängiger Nachname, nicht mal bei den Walisern. Larry ist nämlich der in Downing Street 10 ansässige Kater. Seit 15 Jahren beamteter Mäusejäger und in den letzten Jahren – wohl seit sich das mit den Queen-Corgis mangels Queen so ein bisschen erledigt hat – stetig populärer geworden. Aber erst heuer ist die Aufmerksamkeit anlässlich des Premier-Antritts nachgerade eskaliert. Ein bisschen hatte man das Gefühl, den Reportern ist der Politiker ungefähr so wurscht wie dem Larry. Es war nur mehr die Rede von Larry, kaum von, naja, Dings. Das Match um die Medienpräsenz hat der Kater jedenfalls maushoch gewonnen. Letzterer ist nach all den Jahren auch ein Medienprofi. Nützte die Chance der vielen Kameras, um seine jüngste Nager-Beute gut ausgeleuchtet unters Volk zu bringen. Diese Bilder gingen um die Welt. Nicht der neue Premier, der heißt übrigens, wie heißt der nochmal ...

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