Historisch korrekt
Jetzt war so viele Wochen lang die Rede von Flüssigkeitszufuhr, kein Wunder, dass nach der Phase der Hydration Breaks auch wieder alles raus muss. Besonders in einem drei Stunden langen Film wie Christopher Nolans „Die Odyssee“. Freundlicherweise kann man mittlerweile auf den Sozialen Medien nachlesen, bei welchen Szenen man gefahrlos kurz den Kinosaal zwecks Erleichterung verlassen kann. Die Homer-Verfilmung hat sich zum veritablen Sommerhit entwickelt, den offenbar auch Elon Musk gesehen hat. Er hat angekündigt, dass sein KI-Generator Grok noch vor Ende des Jahres eine „historisch korrekte“ Filmfassung der Odyssee nachlegen werde. Das macht neugierig. Welche Quellen wird er heranziehen, um diese alten Fake News über Götter, Zauberinnen und Giganten geradezurücken? Die Jahresrückblicke von RTL Ithaka? Die Webcams über dem ionischen und dem Tyrrhenischen Meer? Die Autobiografie von Poseidon?
Vorsicht wäre allerdings geboten beim Augenzeugenbericht des einäugigen Riesen Polyphem. Der könnte nur die halbe Wahrheit sein.
Kommentare