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Geografie und Beistrich

Eine Woche Fußball-WM - und was links und rechts mit Geografie und ein Beistrich mit Mut zu tun hat.
Andreas Schwarz

Gut eine  Woche ist die Fußball-WM schon alt. 47 Teams aus der weiten Welt (noch) und Österreich (und wie!) spielen mit. Höchste Zeit, aus beiden Bereichen was zu lernen. 
Geografie zum Beispiel. Wo liegt Curaçao? Ist Kap Verde eine Insel oder sind es viele? An welche fünf -stans grenzt Usbekistan? Und liegt die Elfenbeinküste links oder rechts auf dem, ja auf welchem Kontinent noch gleich? Gar nicht so leicht in Zeiten, in denen das Navi den Atlas und die Himmelsrichtungen ersetzt hat.
Oder wienerische Fußballbegriffe. Übers Ballestern und den Eiergoalie, das Fetzenlaberl und den Outwachler und ihre Herkunft wurde schon berichtet. Aber dann gibt es noch so Finessen wie die des großen österreichischen Trainers  Ernst Happel, der vor einem Match seinen Mannen empfahl, sich vor dem Gegner nicht zu fürchten: „Mit an Beistrich in der Hos’n kannst ka Match g’winnen“,  grantelte er. Das lässt sich schwerer übersetzen, als vorstellen – und gilt nach dem geglückten Auftakt gegen Jordanien vor allem  für das nächste Match gegen Weltmeister Messi & Co.    
andreas.schwarz@kurier.at   
 

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