Rath Reist: Luxus pur im Hotel "Waldorf Astoria Berlin"
Dieses Hotel beherrscht die Kunst, Extravaganzen so selbstverständlich zu behandeln wie einen Morgenkaffee.
Von Carsten K. Rath
Im "Waldorf Astoria Berlin" ist Luxus eine Haltung: Der Doorman begrüßt mich mit Namen, die Guest-Relations-Managerin Kanita begleitet mich zum Zimmer – zugewandt, unaufgeregt. Mein Zimmer atmet Art-déco-Eleganz mit hohen Decken, Marmorbad und filigranen Holz-Intarsien. Wenn der Blick aus dem Fenster über die City West und den Zoo schweift, fühle ich mich entkoppelt vom Puls der Stadt.
Die Kunst, extravagante Wünsche zu erfüllen
Das Haus ist ein diskreter Verbündeter der Stars. Wenn Mark Wahlberg per WhatsApp sein Frühstück bestellt, serviert der Service im eigens für ihn eingerichteten Fitnessstudio. Lady Gagas Vorlieben für exklusive Textilien und Blumenbouquets werden nicht bloß erfüllt, sondern antizipiert. Jeder beherrscht hier die Kunst, Extravaganzen so selbstverständlich zu behandeln wie meinen Morgenkaffee, den mir Frühstückshost Andreas serviert.
Nebenbei zieht er die amerikanischen Gäste mit den Geheimnissen der deutschen Backkunst in seinen Bann. Im Restaurant "ROCA" veredelt "Champagne & Eggs"-Brunch die entspannte Brasserie-Atmosphäre. Mir gefällt die Symbiose aus Luxus und Lässigkeit. Später, in der "Lang Bar", lasse ich den Tag bei Live-Piano-Musik und einem "Astoria Spritz" ausklingen. Berliner Filmhistorie und klassische Eleganz verschmelzen zum zeitlosen "Waldorf-Moment" in einem Grandhotel, das zu alter Klasse zurückgefunden hat.
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