Wärmepflaster: Frisches Futter fürs innere Faultier
Rückenschmerzen sabotieren die sportlichen Pläne (Symbolbild)
Wie, so fragte Ihre Kolumnistin in die Runde lieber Kolleginnen und Kollegen, schreibt man denn etwas über Sport und Training und Bewegung, wenn man seit Tagen Wärmepflaster auf dem untern Rücken picken hat?
Eine Stufe = Mount Everest
Und jede sich Stufe anfühlt, als wäre sie der Mount Everest? – "Schreib genau das", riet Kollegin C. – und recht hat sie.
Das neue Jahr ist zwar voll neuer Vorsätze und guter Pläne, aber dann macht das Leben einen Strich – oder in dem Fall einen Stich im Rücken – und nix ist da mehr mit dem wöchentlich angepeilten Laufkilometerschnitt.
Das Faultier kommt aus dem Eck
Das ist kein Drama, es gibt viel Schlimmeres auf der großen, weiten Welt. Aber für die eigene kleine Welt, in der man endlich wieder in einen Trainingsrhythmus gefunden hat, ist sich nicht bewegen können wie erhofft schon ein Rückschlag. Das innere Faultier kommt bereits wieder aus dem Eck, in das es gerade erst verbannt wurde.
Falls Sie sich fragen, woher die Bewegungseinschränkung kommt – dahinter steckt keine große Geschichte, kein falscher Schritt beim Bouldern oder keine zu schwere Langhantel im Fitnesscenter.
Der Ehemann als Drill Sergeant
Ihre Kolumnistin ist einfach im Büro vom Drehsessel aufgestanden – und autsch. Der Weg zur Hausärztin war ernüchternd, Cremes und Ruhe und Wärme verschrieb sie. Nachsatz: "Mehr Muskeln im Rumpfbereich könnten aber nicht schaden."
Der Ehemann, der gleich nach dem Aufstehen konsequent jeden Tag in der Früh mit Therabändern seine operierte Schulter in Form hält, hat sich als Trainer angeboten und freut sich innerlich wohl schon auf den Job als Drill Sergeant. Ok, resümiert das innere Faultier: Dann schon lieber Wärmepflaster.
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