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Rath reist: Das InterContinental Santiago und die kulinarische Szene der Stadt

Luxushotel, Andenblick und eine Küche, die den Pazifik auf den Teller bringt: Santiago zeigt sich von seiner genussvollen Seite.

Von Carsten K. Rath

Das „InterContinental Santiago“ ist ein souveräner Grand-Hotel-Klassiker mit elegantem Design. Schwere Vorhänge, edle Hölzer und lokale Materialien kommen  beim Blick durch die großen Fensterfronten besonders zur Geltung: Wenn die Abendsonne die Gipfel der Anden in ein tiefes Orange taucht, rückt die Hektik der Zehn-Millionen-Stadt in weite Ferne. 

Rath Reist

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Carsten K. Rath ist Globetrotter von Berufs wegen. Als früherer Grandhotelier und Betreiber des relevantesten Hotelrankings "Die 101 besten Hotels" für Österreich, Schweiz und Deutschland reist er an 300 Tagen im Jahr. Info und Buchbestellung: die-101-besten.com

Es sind die Menschen, die hier den Unterschied machen. Allen voran José Manuel, ein Clé-d’Or-Concierge, der das Wort „Kümmern“ leise und präzise neu definiert. General Manager Gustavo Aizen führt das Haus herzlich und präsent. Die Stadt lebt von den Kontrasten: Im Viertel Bellavista pulsiert das bohemische Herz zwischen Street-Art und den Spuren Pablo Nerudas. In der Nueva Costanera in Vitacura regiert dagegen die Eleganz inmitten exklusiver Galerien. Mittendrin das Restaurant „La Calma“.

Genuss mit Andenblick

Küchenchef Ignacio Ovagio zelebriert dort eine Kulinarik, die so kraftvoll ist wie der Pazifik. Ob Felsenmollusken oder puristisches Ceviche – Ovagio beeindruckt durch den Respekt vor der Ressource Meer, wenn er sogar aus Fischköpfen geschmackliche Meisterwerke kreiert. Auch die Kulinarik im Hotel überzeugt. Auf der Terrasse des „Pasta e basta“ genieße ich hauchzarte, handgedrehte  Pasta. Die Pizza aus dem Steinofen ist herausragend. Bei einem Pisco Sour mit Blick über die Skyline beschließe ich den Tag.

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