Falco tanzt in Trier

15 Jahre nach Falcos Tod bringt das Theater in Trier sein Leben als Tanzstück auf die Bühne.
Tänzer führen eine Performance vor dem beleuchteten Schriftzug „FAICO“ auf einer Bühne auf.

Rund 15 Jahre nach dem Tod des österreichischen Pop- und Rockstars Falco kommt sein Leben als Tanzstück auf die Bühne. An diesem Samstag (20. April) feiert das Theater Trier die Uraufführung von " Falco - The Spirit Never Dies": "Es wird keine bunte Revue, sondern eine Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit Falco", sagte der Dramaturg des Stücks, Peter Oppermann, der Nachrichtenagentur dpa in Trier. Im Fokus sollen Falcos (1957-1998) kometenhafter Aufstieg in jungen Jahren und seine späteren Probleme mit Frauen, Drogen und Alkohol stehen.

Bewegtes Leben

"Wir bewegen uns weitgehend chronologisch an der Biografie Falcos", sagte die in Berlin lebende australische Choreographin Amy Share-Kissiov, die das Leben des gebürtigen Wieners Johann (Hans) Hölzl erstmals als tänzerische Reise auf die Bühne bringt. Dazu gehören Falcos erste kommerzielle Erfolge, der internationale Durchbruch in den 80er Jahren, die Rückschläge in seiner Karriere, das Comeback - und sein Unfalltod.

Probenfotos

Auf einer Bühne tanzen mehrere Paare in historischen Kostümen, ein Mann trägt eine Frau im Arm.

Eine Tanzgruppe führt eine Performance vor einem leuchtenden „FAICO“-Schriftzug auf einer Bühne auf.

Eine Szene aus einem Theaterstück mit einer Frau in einem gelben Kleid und einem Mann in einem weißen Hemd.

Zwei Männer in Kostümen auf einer dunklen Bühne, einer sitzt auf einem Koffer.

Auf einer Bühne stehen ein Mann mit Koffer und eine Frau mit grauer Perücke vor einer US-Flagge.

Zwei Tänzer stehen auf einer Bühne mit rotem Hintergrund.

Eine Bühnenszene mit einem Mann im Smoking und mehreren Tänzern und Tänzerinnen.

Ein Mann im Anzug steht auf einer Bühne und gestikuliert.

Ein Mann im Smoking steht mit verschränkten Armen auf einer Bühne.

Ein Mann im Smoking steht auf einer Bühne mit rotem Hintergrund.

Ein Mann im Smoking steht mit offenen Armen auf einer Bühne.

Zwei Männer in Anzügen stehen auf einer Bühne vor einer großen Projektion.

Eine Gruppe von Tänzern in Hippie-Kostümen auf einer dunklen Bühne.

Ein Mann spielt Gitarre, umgeben von Tänzern auf einer Bühne.

Ein Mann im Smoking steht auf einer Bühne mit Spiegeln.

Eine lächelnde Frau mit toupierten blonden Haaren sitzt mit einem Kind auf einem Stuhl.

Zwei Tänzer in farbenfrohen Kostümen führen eine Bühnenperformance auf.

Ein Tänzer hält eine Ballerina in einem gelben Kleid hoch.

Eine Frau in einem weißen Kleid und einer Krone wird auf einer Bühne hochgehoben.

Eine Ballettaufführung mit Tänzern in weißen Kostümen auf einer dunklen Bühne.

Die Hits von "Rock Me Amadeus" über "Der Kommissar" bis "Out Of The Dark" singt live Alexander Kerbst, der sich als Falco-Double auch im Musical "Falco Meets Amadeus" einen Namen gemacht hat. Musikalisch bearbeitet wurden die eingespielten Songs vom Komponisten Frank Nimsgern. Falco verkaufte zu Lebzeiten viele Millionen Platten und schaffte es als Erster mit einem deutschen Lied an die Spitze der US-Charts. Auch heute sei seine Musik noch beliebt, auch bei jungen Leuten: "Sie wird in Clubs geremixt", betonte Oppermann.

Große Persönlichkeiten

Mit dem Stück "Falco" setzt das Theater Trier die tänzerische Annäherung an große Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts fort. Zuvor standen bereits der belgische Chansonnier Jacques Brel, die französische Sängerin Edith Piaf und der russisch-französische Maler Marc Chagall auf dem Programm. "Jetzt wollen wir mal einen Rock-Abend machen und die 80er wieder aufleben lassen", sagte Oppermann.

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