2.600 % mehr Google-Suchen: Hype um Hängesessel
Google verzeichnet einen massiven Suchanstieg bei freischwebenden Sitzmöbeln. Was hat es mit dem Hype auf sich?
Die Hitze ist da, der Sommerurlaub noch lange nicht? Da liegt es nahe, sich ein bisschen Strand- und Urlaubsgefühl in den eigenen Garten, auf den Balkon oder auch ins Wohnzimmer zu holen.
2.600 % mehr Suchen auf Google
Nirgends kann man die Seele besser baumeln lassen als in einer Hängematte. Weil dafür aber meist nicht genug Platz ist, ist der Hängesessel eine platzsparendere Alternative, die zum Entspannen und Abschalten einlädt. Die Google-Suchanfragen zur baumelnden Sitzgelegenheit sind in den vergangenen Tagen im deutschen Raum um 2.600 Prozent gestiegen.
Auch am Suchbegriff „Boho-Hängesessel“ besteht gesteigertes Interesse. Kein Wunder, der Boho-Chic wird auch als Ibiza-Style bezeichnet, da stellt sich das Sommergefühl praktisch von allein ein. Klassiker sind auch eiförmige Hängekörbe aus Rattan oder Flechtmaterial oder Stoffsessel aus Baumwolle oder Polyester, die Hängematten gleichen.
Der Hängesessel hat viele Vorteile, wenn die Temperaturen hochschnalzen. Weg von der Couch, raus in die kühlende Brise, ganz ohne Ameisen auf der Picknickdecke.
Die Investitionskosten halten sich in engen Grenzen. Beim Onlinekauf ist man bereits ab 20 Euro mit dabei, Modelle zu moderaten Preisen finden sich auch beim Diskonter, in Möbel- und Bauhäusern. Nach oben ist das Preisspektrum offen.
Wie man das richtige Modell für sich findet
Zu welchem Modell man greifen sollte, hängt von den eigenen Ansprüchen ab. Makramee-Modelle (siehe Foto oben) sind perfekt für heiße Tage, weil sie die Luft frei zirkulieren lassen. Tuchvarianten lassen sich hervorragend waschen, während Korbvarianten sich besonders gut für windexponierte Stellen eignen und auch einen gewissen Sonnenschutz bieten. Bei allen Modellen sollte man unbedingt auf die maximale Belastbarkeit achten, bevor man rüde auf dem Boden der Tatsachen landet.
Selbst gemacht ist am persönlichsten
Wer Wert auf eine persönliche Note legt und handwerkliches Geschick mitbringt, kann ohne viel Aufwand auch selbst Hand anlegen. Bauanleitungen im Internet gibt es zuhauf. Die einfachste Variante ist ein Hängemattensessel. Dazu braucht es ein ausreichend starkes Rundholz, Seile für die Aufhängung und ein ca. 1,5 mal 1,5 Meter großes Stoffstück.
Aufhängung als Nadelöhr
Bei der Auswahl sollte man sich aber nicht nur vom Äußeren lenken lassen. Wichtigstes Kriterium – nach der Belastbarkeit – ist die Aufhängung. Die Sessel gibt es entweder frei von der Decke hängend oder mit eigenem Gestell. Fix an der Decke montierte Modelle kann man nach dem Sommer platzsparend verstauen. Bei der Selbstinstallation des Hakens zum Aufhängen sollte man unbedingt auf Schwerlastdübel setzen und bedenken, dass beim Auszug aus Mietwohnungen ein Loch zurückbleibt.
Das passiert mit einem Gestell nicht. Es hat auch den Vorteil, dass der Sessel nicht an einen fixen Platz gebunden ist. Nach Lust und Laune können sie indoor und outdoor eingesetzt werden. Allerdings braucht man Platz zum Verstauen im Winter.
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