© Kurier/Juerg Christandl

freizeit
05/03/2020

Michael Pammesberger: Reise in den Humor

Michael Pammesbergers schöne neue Welt handelt vom Hamstern des Toilettenpapiers bis zu kreativen Wegen beim Abstandhalten.

Michael Pammesberger zeichnet, wir schmunzeln. Viel Vergnügen!

Fragen an KURIER-Karikaturist: Michael Pammesberger

Was hast du in der Schule lieber gelesen, Asterix oder das MAD-Magazin?

Asterix. Die Hefte waren auch leichter zu kriegen. MAD war nur am Schundhefte-Schwarzmarkt erhältlich und eher exotisch bei uns. Aber mich hat alles interessiert, was gezeichnet war.

Kannst du dich noch an deine erste Karikatur erinnern? Was oder wen hast du gezeichnet?

Ich hab immer schon gezeichnet, die ersten richtigen Karikaturen in der Schule und die Dargestellten waren natürlich die Lehrer. Leider war immer gleich klar, dass ich der Übeltäter war, es gelang mir nicht, in der Anonymität unterzutauchen. Einmal hab ich den Englischlehrer vor dem Unterricht auf die Tafel gezeichnet. Ich wollt es ja weglöschen, aber die Mitschüler haben mich – es herrschten raue Sitten – brutal daran gehindert. Der Lehrer hat es aber eh tapfer hingenommen. Und es mich trotzdem gleich löschen lassen. Meine erste politische Zeichnung war dann Waldheim. „Der Mann, dem die Welt vertraut“ war sein Slogan. Ich hab ihn mit schlappem Globus gezeichnet, dem die Luft ausgegangen ist.

Kannst du dir Kunst ohne Komik vorstellen?

Ja, viele Komiker schaffen das. Im Ernst, Spaß beiseite: Die Kunst an sich, ja die Welt an sich geht nicht ohne Komik. Ich wüsste auch nicht, welchen Sinn das haben soll, wenn man der Mona Lisa das Lächeln austreibt. Trotzdem rennen genug Künstler mit dem „Im Ernst - Spaß beiseite“- Gesicht herum.

Wie weit darf Humor gehen?

Bis in den Keller.

Was findest du gar nicht witzig?

Vieles, aber das interessiert keinen.

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