© Paramount Pictures/Scott Garfield/Paramount Pictures

Freizeit Lifestyle
10/04/2020

Zurück in die Zukunft: Das Kino liebt die 80er-Jahre!

Flashback mit viel Feeling und großer Hoffnung. Mit „Dune“, „Top Gun: Maverick“ und „Ghostbusters: Legacy“ feiern in den nächsten Monaten einige Filmhits ein Comeback.

von Bernhard Praschl

Ein untrüglicheres Zeichen für das Comeback der Achtzigerjahre gibt es kaum. Hat sich „Wonder Woman“ vor drei Jahren noch mit einer Spionageaction  aus dem Ersten Weltkrieg höchst aktiv im Kino gezeigt, gerät die Kollegin von Superman und Batman nun am Höhepunkt des Kalten Krieges zwischen die Fronten der USA und der Sowjetunion.

„Wonder Woman 1984“, so der Titel dieses Abenteuers, musste zwar vor dem Virus kapitulieren und startet nun erst zu Weihnachten bei uns im Kino. Das ändert aber nichts daran, dass die Geschichten der 1980er-Jahre noch längst nicht alle erzählt sind. Und der Style sowie der Sound dieser Ära nach wie vor faszinieren.

So hat Filmkomponist Hans Zimmer dafür erfolgreich den Hit  „Blue Monday“ der New-Wave-Band New Order aus dem Jahr 1983 remixt.  

Ihr Debüt gab die erste Superheldin des DC-Comics-Verlags wesentlich früher, nämlich schon 1941. Ex-Tennis-Pro Cathy Lee Crosby spielte sie 1974 fürs TV. Seit 2017 hat Gal Gadot aus Israel diese Rolle inne. Als Ex-Soldatin war die Actionszene für sie eine Spielerei. Alles andere als eine Kinderei hingegen ist die Entstehungsgeschichte dieser faszinierenden Figur. Mit William Moulton Marston war ein Mann zentral an der Erfindung von Wonder Woman beteiligt. Noch dazu ein Psychologe. Daher ähnelt die Waffe dieser Superheldin auch keinem Phallus wie eine Pistole, sondern ist ein Lasso; geplanter Kinostart: 23. Dezember.

Zurück zur Musik: Zehn Jahre mehr auf dem Buckel als "Blue Monday" hat Pink Floyds sphärischer Hit „Eclipse“, der nun den Trailer zu Denis Villeneuves Remake von „Dune“ untermalt. Die Verfilmung der Science-Fiction-Saga von Frank Herbert wurde Mitte der Achtzigerjahre beinahe zum Untergang von Regisseur David Lynch. Wer weiß, vielleicht ist das Kinopublikum jetzt erst bereit für die Geschichte des „Wüstenplaneten“.

Völlig ungebrochen hingegen dürfte die Anziehungskraft von Tom Cruise sein. Wenn er kommenden Sommer mit „Top Gun: Maverick“ in den Kinos landen wird, sind 35 Jahre vergangen, seit er sich erstmals die Montur eines Kampfpiloten übergezogen hat. Diesmal gibt er den Ausbildner und nicht den rebellischen Flugschüler, auch eine stimmige Art, eine von Hollywoods Erfolgsstorys weiterzuspinnen.

Interessantes Detail: Die F/A-18E Super Hornet, die im Film von Pete „Maverick“ Mitchell alias Tom Cruise pilotiert wird, ist nach ihrer Kinokarriere als Mitglied der Navy-Kunstflugstaffel bei Flugshows im Einsatz; geplanter Kinostart: 8. Juli 2021.

Ganz zum Family Business wurde die Fortsetzung der Fantasy-Komödie „Ghostbusters“. Führte bei den ersten Filmen Ivan Reitman Regie, übernimmt das bei „Ghostbusters: Legacy“ Sohn Jason.

Fehlt nur noch die Fortsetzung eines Lieblingsfilms der Babyboomer-Generation. Richtig, „Dirty Dancing“. Hauptdarsteller Patrick Swayze ist im September 2009 nur 57-jährig verstorben, aber seine damalige Tanzpartnerin Jennifer Grey will es wagen. Bald.

 

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.