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freizeit Leben, Liebe & Sex
02/10/2021

J.Lo macht vor Hochzeit Paartherapie: Die besten Tipps vom Experten

Paartherapie im Trend: Die Qualität einer Beziehung könne man an der Kommunikation festmachen, so die Therapeuten Sabine und Roland Bösel.

Schon bevor der Haussegen schief hängt, wird hier therapiert: Jennifer Lopez (51) und ihr Verlobter Alex Rodriguez (45) haben während der Corona-Pandemie an ihrer Beziehung gearbeitet. "Wir haben Paar-Therapie gemacht", sagte die Sängerin dem Magazin Allure.

"Ich glaube, das war sehr hilfreich für uns in unserer Beziehung." Lopez und der Ex-Baseball-Star kamen 2017 zusammen und sind nun seit fast zwei Jahren verlobt. Die aufwendig geplante Hochzeit muss warten, die über Monate organisiert wurde, bevor Corona die Welt lahm gelegt hat.

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Tipps für mehr Achtsamkeit in der Beziehung

Vielleicht hat dem Promi-Paar auch der Lockdown zu schaffen gemacht. Denn wie schnell sich Kleinigkeiten in einer Partnerschaft zu einer Liebeskrise auswachsen können, wurde vielen Paaren in den Wochen Pandemie-Einschränkungen schmerzlich bewusst.

Auch die Paartherapeuten Sabine und Roland Bösel haben als Ehepaar schon viele schwierige Zeiten hinter sich. Ihre persönlichen Erfahrungen flossen auch in ihr drittes Buch „Liebe, wie geht’s“ (Orac, 22 Euro, der KURIER berichtete schon vor einigen Monaten darüber) mit ein, in dem sie 52 Anregungen für einen harmonischeren Beziehungsalltag geben.

Beziehung ist eine Aktivität, kein Zustand

Dem zugrunde liegt eine Erkenntnis, die jüngst sogar Michelle Obama teilte: „Beziehung ist eine Aktivität, kein Zustand“, sagt Roland Bösel, „ein gemeinsamer Prozess, in dem sich beide verändern und reifer werden. Es ist wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben und dem anderen seine Visionen und Träume zu sagen“.

Sprache wichtig

Die Eskalationsgefahr beginnt oft schon beim Sprachgebrauch, so sollten Wörter wie „immer“, „nur“ und „nie“ schleunigst aus dem Beziehungsvokabular gestrichen werden, schreiben die Experten.

Eigenheiten mit Selbstironie begegnen

Auch die Schrullen des anderen können mit den Jahren unerträglich werden – sei es das ständige Räuspern, die verteilten Socken oder das Fenster, das nie geschlossen wird.

In diesem Fall raten die Therapeuten zu einer Portion Selbstironie. „Ein wichtiger Punkt ist, dass man sich selbst öfter auf die Schaufel nimmt. Wir wundern uns oft über das Verhalten des Partners – dabei sind wir selber genauso seltsam.“

Die Qualität einer Beziehung ist abhängig von der Qualität der Kommunikation, so die Experten in früheren KURIER-Interviews.

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