© Anna Stöcher

freizeit Essen & Trinken
06/08/2021

Winzerin Dorli Muhr wurde von deutschen Weinliebhabern ausgezeichnet

Vor allem die durchwegs hochwertige Qualität des Gesamt-Portfolios überzezugte die Tester des Weinportals wein.plus.

Das Weingut Dorli Muhr wurde im deutschen Weinbewertungsportal wein.plus mit dem Titel „Kollektion des Jahres“ ausgezeichnet. Diesen Titel erhalten Weingüter, deren Portfolio durchgehend vom günstigsten bis zum teuersten Wein überragende Qualität darstellt. Aus Österreich wurden nur zwei Weingüter mit dieser Auszeichnung bedacht: für die Steiermark erhielt das Weingut Ploder-Rosenberg den gleichen Titel

 

Dorli Muhr produziert Weine, denen man erst beim zweiten oder dritten Schluck anmerkt, was wirklich in ihnen steckt. Das liegt auch daran, dass viele Weine sofort so verführerisch schmecken,  dass man sich erst einmal kaum Gedanken über ihre wahre Tiefe und Komplexität macht. Hat man die erst einmal erkannt, kommt man erst recht nicht mehr von den Weinen weg“ schreibt wein.plus Herausgeber Marcus Hofschuster, der gleich neun Weine von Dorli Muhr als „hervorragend“ beurteilte.

Vier Sterne

Das Weingut Dorli Muhr wird von wein-plus mit vier Sternen klassifziert, bzw. mit dem Titel „Eines der besten Weingüter des Landes“. Die Beschreibung lautet: „Ein Produzent von erstklassigen Weinen, die auch im internationalen Vergleich meist zu den besten ihrer Art gehören. Mittelmäßige Weine sind sehr selten, echte Schwächen gibt es so gut wie nie. Auch in schwierigen Jahren entstehen hier regelmäßig erstklassige Qualitäten.“

Dorli Muhr fühlt sich in der Bewertung aber vor allem auch im Kommentar von Marcus Hofschuster bestätigt: „Mein Ziel ist es, Weine zu machen, die elegant und leichtfüßig sind. Sie sollen ihre Dichte und Komplexität nicht protzend oder fordernd vor sich hertragen, sondern mit Charme und Trinkfreude beeindrucken. Echte KennerInnen werden den Tiefgang früher oder später ohnehin erkennen.“

Lange Reifezeit

Um die Trinkfreude zu unterstützen, versucht Dorli Muhr, die Weine so lange wie möglich zu reifen, bevor sie in den Markt kommen. „Erfahrungsgemäß beginnen unsere Blaufränkisch vom Spitzerberg acht bis zehn Jahre nach der Ernte damit, ihre Eleganz zu zeigen und in die Balance zu kommen. Je heißer der Jahrgang, umso länger dauert dieser Prozess. Kühlere Jahre – wie etwa 2016 – erreichen die balancierte Eleganz etwas früher. Es freut mich daher besonders, dass bei wein.plus auch die reiferen Jahrgänge bewertet werden, nicht nur die ganz aktuellen, die echten Kennern ohnehin noch zu jung sind.“

 

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