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„Exit 8“: Vom Indie-Game zum Horrorthriller

Ein Mann ist in einer Tokioer U-Bahn-Station gefangen. Raus kommt er nur durch den Ausgang mit der Nummer 8.
Ein Mann prüft an einer Reihe beleuchteter Spinde etwas genau.

Von Gabriele Flossmann

„Exit 8“ verfilmt den gleichnamigen, weltweit gefeierten Videospiel-Hit. Ein Mann ist in einem seltsam sterilen U-Bahn-Gang gefangen, der sich in einer scheinbar endlosen Schleife ständig wiederholt. Um zu entkommen, muss er den „Exit 8“ finden. 

Was als kleines Indie-Game im Netz viral ging und sich zum Sensations-Hit mit Millionen Downloads entwickelte, hat Regisseur Genki Kawamura in einen nervenaufreibenden Horrorthriller verwandelt. Der Film zieht die Zuschauer in seinen alptraumhaften Möbiusband-Sack. Die Sterilität, die anfangs wie eine konstruierte Stilistik des Films wirkt, wird mit der Zeit etwas störend. Der Film hat Mühe, seine alptraumhafte Wirkung auf den Zuschauer aufrechtzuerhalten, da die Wiederholungen eher abstumpfend als fesselnd wirken. Dennoch bietet er Fans des Spiels oder des modernen Horrors genug Stoff zum Nachdenken. Die süchtig machende Einfachheit des Spiels wurde im Wesentlichen in die Verfilmung übertragen. 

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