THG-Prämie in Österreich als Einnahmequelle nutzen
Die Verkehrswende ist in vollem Gange. Das zeigen unter anderem mehr als 60.000 neu zugelassene Elektro-Pkw allein in Österreich im Jahr 2025. Dies entsprach laut dem Bundesverband Elektromobilität Österreichs einem nationalen Marktanteil von 21,3 Prozent. Dennoch schöpfen viele Halter von E-Fahrzeugen ein entscheidendes finanzielles Potenzial nicht aus: die jährliche THG-Prämie, auch bekannt als E-Prämie oder E-Bonus.
Das österreichische Green-Tech-Unternehmen carbonify hat sich seit der Einführung der österreichischen Kraftstoffverordnung im Jahr 2023 als verlässlicher Systemdienstleister auf diesem Markt etabliert. Das junge Unternehmen möchte den Prozess rund um die THG-Quote für Privatpersonen und Unternehmen so einfach wie möglich gestalten.
Ein Markt im Aufwind und ein Unternehmen, das ihn von Anfang an mitgestaltet hat
Durch die gesetzlich festgeschriebene Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, sind seit 2023 auch Mineralölunternehmen in Österreich dazu verpflichtet, einen steigenden Anteil ihrer Treibhausgasemissionen einzusparen. Erreichen die zielverpflichteten Unternehmen den entsprechenden Wert nicht, ist es ihnen erlaubt, Einsparungen von Dritten hinzuzukaufen. Das kommt E-Fahrzeughaltern und gewerblichen Betreibern von Ladeinfrastruktur direkt zugute. Indem sie die durch ihren Fahrstrom erzielten CO₂-Einsparungen zertifizieren lassen und über einen anerkannten Dienstleister wie carbonify vermarkten, erhalten sie jährlich die THG-Prämie.
Hierbei war carbonify in Österreich von Beginn an mit dabei. „Der Markt war neu, die Regeln komplex, die Nachfrage aber enorm. Genau deshalb haben wir uns früh darauf konzentriert, den Prozess, um die THG-Quote radikal zu vereinfachen“, erklärt Florian Flecker, Country Manager Österreich bei carbonify, und ergänzt: „Heute laden E-Auto-Halter lediglich ihre Zulassung hoch oder übermitteln uns ihre Ladenachweise, und wir übernehmen den Rest.“
Dieses Versprechen hat sich bewährt. Mittlerweile betreut carbonify tausende Kunden in Österreich – von der Privatperson mit einem einzigen E-Pkw über mittelständische Unternehmen mit Elektroflotten bis hin zu Gemeinden und gewerblichen Ladepunkt-Betreibern. Sie alle profitieren von der THG-Prämie.
So funktioniert die Beantragung der E-Prämie mit carbonify – transparent und nachvollziehbar
Das Geschäftsmodell von carbonify basiert auf einem einfachen Prinzip: Das Unternehmen bündelt die Strommengen, bereitet die Einreichung vor und legt diese beim österreichischen Umweltbundesamt vor. Nach positiver Prüfung stellt das UBA eine Bescheinigung aus, die anschließend vermarktet werden kann. Der Großteil des Erlöses wird als THG-Prämie direkt und fair an die Kunden ausgezahlt.
Konkret bietet carbonify zwei Modelle an (Stand Mai 2026):
- Express-Prämie: 110 € pro ganzjährig zugelassenem E-Fahrzeug, Auszahlung innerhalb von 30 Tagen nach Prüfung durch carbonify – bereits vor einer Bestätigung durch das UBA.
- Klassik-Prämie: 125 € pro ganzjährig zugelassenem E-Fahrzeug, Auszahlung nach offizieller Zertifizierung durch das UBA – mit Fokus auf den höchstmöglichen Erlös.
Die Wahl liegt beim Kunden: Wer schnelle Liquidität bevorzugt, greift zur Express-Prämie. Wer das Maximum aus seiner Quote herausholen möchte, setzt auf die Klassik-Variante. „In jedem Fall gehört Transparenz zu unserem Geschäftsprinzip. Kunden müssen kein Kleingedrucktes, keine langen Vertragslaufzeiten und keine versteckten Gebühren erwarten“, betont Flecker. Beide Modelle der THG-Prämie laufen dabei vollständig digital ab – Zulassung hochladen, Antrag bestätigen, fertig.
Vom Privathaushalt bis zum Fuhrparkmanager: Wer profitiert besonders vom E-Bonus?
Die THG-Prämie ist breiter aufgestellt, als viele Menschen denken. In Österreich sind nicht nur Halter von E-Pkw, elektrischen Omnibussen und E-Nutzfahrzeugen zur Beantragung berechtigt. Auch Betreiber von Ladeinfrastruktur können profitieren, und zwar unabhängig davon, ob der Ladepunkt öffentlich, halb-öffentlich oder privat ist.
Wer zu Hause über eine eichrechtskonforme Wallbox oder eine Wallbox mit MID-konformem Stromzähler verfügt und die Einzelladungen aufzeichnet, kann den tatsächlich gemessenen Ladestrom kWh-genau über carbonify geltend machen. Das ist üblicherweise attraktiver als die pauschale Anrechnung von 1.500 kWh pro Jahr.
Welche Vorteile bringt die THG-Prämie?
Für Privatpersonen ist die THG-Prämie vor allem ein unkomplizierter finanzieller Ausgleich für ihre Entscheidung, auf ein lokal emissionsfreies Fahrzeug umzusteigen. Sie reduziert effektiv die jährlichen Kosten rund ums E-Auto, etwa für Strom, Wallbox oder Versicherung und macht Elektromobilität spürbar attraktiver, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
Für Unternehmen wirkt die THG-Prämie hingegen auf mehreren Ebenen attraktiv. Sie verbessert die Gesamtkalkulation der Firmenflotte, schafft zusätzliche Liquidität für Investitionen in Ladeinfrastruktur oder weitere E-Fahrzeuge und liefert zugleich messbare Kennzahlen für Nachhaltigkeits- und ESG-Berichte. So wird aus der reinen E-Prämie ein Instrument, das Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und gezielte Markenpositionierung miteinander verbindet.
Vertrauen als Fundament der THG-Prämie
Florian Flecker und seine Kollegen hören regelmäßig die Frage: Was unterscheidet carbonify von anderen Anbietern am Markt? Der Country Manager antwortet präzise: „Wir sehen uns nicht als bloßen Abwicklungsdienstleister, sondern als Partner, der sicherstellt, dass sich E-Mobilität für unsere Kunden ökologisch und wirtschaftlich auszahlt.“ Dafür setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus technischer Zuverlässigkeit, transparenter Kommunikation und Servicequalität.
Von diesen Vorteilen profitieren Kunden bei carbonify:
- Garantierte und faire Auszahlungen
- Keine langen Vertragslaufzeiten – jährliche Flexibilität
- Schnelle, vollständig digitale Registrierung in wenigen Minuten
- Erfahrener Kundenservice mit persönlicher Erreichbarkeit
- Effektive Trading-Strategie für optimale Marktpreise
Dass dieses Versprechen keine leere Marketingformel ist, zeigt sich in der wachsenden Kundenbasis: Mittlerweile vertrauen zehntausende Privatpersonen und Unternehmen in Österreich auf carbonify als Partner für ihre THG-Prämie.
Warum lohnt sich eine Anmeldung für die THG-Prämie genau jetzt?
Der Markt für THG-Quoten ist dynamisch: Preise schwanken, und die rechtlichen Rahmenbedingungen werden mit Blick auf die europäischen Vorgaben (RED III) angepasst. Dabei erweist sich das Jahr 2026 aufgrund steigender Quotenanforderungen und weiterer internationaler Entwicklungen bisher als begünstigt für eine Anmeldung der THG-Prämie in Österreich. Zudem versorgt sich das Land bereits nahezu vollständig mit Ökostrom. Dadurch ist der CO₂-Fußabdruck pro kWh geringer und E-Autos fahren noch nachhaltiger.
Gleichzeitig gilt, dass die THG-Prämie jahresbezogen ist und verfällt, wenn sie nicht beantragt wird. Wer ohnehin bereits elektrisch fährt, lässt ohne Antrag schlicht Geld liegen. Das Team von carbonify setzt sich auch künftig dafür ein, dass alle Berechtigten in Österreich optimal von der THG-Prämie profitieren.
Die häufigsten Fragen zur THG-Prämie
Wer kann die THG-Prämie in Österreich beantragen?
Antragsberechtigt sind Halter rein batterieelektrischer, mehrspuriger Fahrzeuge wie E-Pkw, E-Transporter und E-Busse, die in Österreich offiziell zugelassen sind. Zudem können gewerbliche Flottenbesitzer sowie Betreiber öffentlicher, halböffentlicher und privater Ladeinfrastruktur die Prämie über carbonify beantragen.
Kann ich mehrere Fahrzeuge über carbonify anmelden?
Ja, für jedes rein elektrisch betriebene, in Österreich zugelassene Fahrzeug kann eine eigene THG-Prämie beantragt werden. Unternehmen mit größeren E-Flotten profitieren dabei von einem eigens auf gewerbliche Kunden abgestimmten Onboarding-Prozess.
Muss ich die THG-Prämie versteuern?
Für Privatpersonen ist die THG-Prämie in Österreich steuerfrei. Unternehmen sollten die steuerliche Behandlung mit ihrer Steuerberatung klären.
Welche Nachweise brauche ich für die Beantragung der THG-Prämie?
Für private und gewerbliche Fahrzeughalter genügt in der Regel der Zulassungsschein des Fahrzeugs. Betreiber von Ladeinfrastruktur müssen hingegen nachweisen, dass ihr Ladepunkt gesetzeskonform bzw. mit einem MID-Zähler ausgestattet ist und die genauen Lademengen aufgezeichnet werden. Öffentliche Ladepunkte müssen hierbei zusätzlich bei der E-Control gemeldet sein und über eine EVSE-ID verfügen. carbonify begleitet Unternehmen hierbei durch den gesamten Prozess und prüft alle Unterlagen vorab.
Wie hoch ist die THG-Prämie 2026 bei carbonify?
Für das aktuelle Quotenjahr werden bei carbonify zwei Modelle geboten: Die Express-Prämie beträgt 110 Euro und wird innerhalb von 30 Tagen nach Prüfung ausgezahlt. Die Klassik-Prämie beträgt 125 Euro und wird nach offizieller Zertifizierung durch das Umweltbundesamt ausgezahlt. Beide Modelle gelten für ganzjährig zugelassene Fahrzeuge. Bei kürzerer Zulassungsdauer wird die THG-Prämie anteilig abgerechnet. B2B-Kunden können im Jahr 2026 zudem von einer THG-Prämie von etwa 8 bis 10 ct pro geladener kWh an eigener Ladeinfrastruktur profitieren.