Freizeit mit Risiko: Wenn der Spaß plötzlich endet

Versicherungsschutz hilft, finanzielle Folgen von Freizeitunfällen zuverlässig abzufedern.
Ein Mountainbiker stürzt auf einem steinigen Weg im Gelände, Staub wirbelt auf.

Die meisten Unfälle passieren nicht, wie oft angenommen wird, im Straßenverkehr, sondern im eigenen Zuhause und bei Freizeit- und Sportaktivitäten. Laut Unfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) von 2025 wurden rund 334.500 Menschen nach Haushaltsunfällen im Spital behandelt. Es folgen Freizeit- und Sportunfälle mit rund 280.700 Fällen. Insgesamt lag die Zahl der spitalsbehandelten Unfallopfer zuletzt bei rund 824.400 – ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders auffällig ist die Entwicklung bei älteren Menschen: In der Altersgruppe 65+ stieg die Zahl der Verletzten um fünf Prozent auf rund 266.100 Fälle.

„Diese Zahlen machen deutlich: Unfallrisiken betreffen alle Altersgruppen. Gleichzeitig wird häufig überschätzt, was staatliche Leistungen tatsächlich abdecken. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt die Erstversorgung, nicht jedoch viele Folgekosten. Das sind Kosten für Rehabilitation, Therapien oder notwendige Wohnraumanpassungen. Hinzu kommen mögliche Einkommenseinbußen. Eine private Unfallversicherung schafft hier gezielt Absicherung und hilft, die finanziellen Folgen eines Unfalls abzufedern“, erklärt Andreas Gruber, Vorstand Schaden-Unfall, Helvetia Versicherung.

Trendsportarten wie Mountainbiken zeigen eine Verdoppelung der Unfallzahlen.

von Doris Wendler

Wiener Städtische

Aktiver und schneller

Das Unfallgeschehen bei Freizeitunfällen hat sich in den letzten Jahren verändert. Menschen sind heute aktiver, schneller unterwegs und probieren häufiger neue, auch extreme, gefährliche Sportarten aus. Diese Kombination aus mehr Aktivität, höherem Tempo und teils unterschätzten Risiken erhöht die Wahrscheinlichkeit von Unfällen. „Klassische Freizeitunfälle sind weiterhin häufig, gleichzeitig führen neue Mobilitätsformen und Trendsportarten zu zusätzlichen Risiken. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass sich der Boom von E-Bikes und E-Scootern zu einem deutlichen Anstieg der Verletzten geführt hat – allein bei E-Scootern haben sich die Spitalsfälle seit 2019 verfünffacht. 2025 waren das schon mehr als 10.000 behandelte Unfälle. Auch im Bergsport, etwa beim Wandern, Klettern oder Mountainbiken, steigen die Unfallzahlen kontinuierlich, nicht zuletzt durch mehr Freizeitaktivität und teilweise fehlende Erfahrung, unzureichende Ausrüstung und schlechte Kondition. Trendsportarten wie Mountainbiken zeigen sogar eine Verdoppelung der Unfallzahlen seit 2015“, erklärt Doris Wendler Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung.

Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt jedoch viele Folgekosten nicht.

von Andreas Gruber

Helvetia Versicherung

Passgenauigkeit

Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung kommt es vor allem auf die Qualität und Passgenauigkeit der Leistungen an. Entscheidend ist, dass der Schutz zur eigenen Lebenssituation und zum individuellen Risiko passt. Die Wiener Städtische Versicherung bietet mit der „sorgenfreier.unfallschutz“ eine umfassende, modular aufgebaute private Unfallversicherung, die sowohl finanzielle als auch organisatorische Unterstützung nach einem Unfall bietet. Enthalten sind eine lebenslange Unfallrente ebenso wie Heilbehandlungen, Therapien, Rehabilitationsmaßnahmen sowie Bergungs- und Rückholkosten – auch aus dem Ausland. Die „Helvetia Ganz Privat“-Unfallversicherung setzt auf einen umfassenden und flexibel kombinierbaren Schutz. Zu den zentralen Leistungen zählen etwa eine fixe Sofortleistung sowie eine Unfallrente ab 40 Prozent Invaliditätsgrad, die Übernahme laufender Fixkosten wie etwa Miete, Schmerzensgeld bei längeren Spitalsaufenthalten und die automatische Mitversicherung von Neugeborenen bis zum dritten Geburtstag. Damit entsteht ein modularer Schutz, der sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen lässt und weit über die reine Grundabsicherung hinausgeht.

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