Die Stärke von Trendfolgestrategien in Krisenzeiten

Mit Anpassungsfähigkeit, die Verluste begrenzen und in volatilen Phasen stabile oder sogar positive Renditen erzielen.
Ein Mann im Anzug mit Krawatte lächelt und steht an einem Treppengeländer vor hellem Hintergrund.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen Anleger nach Strategien, die nicht nur schützen, sondern auch Chancen eröffnen. Trendfolge-Produkte bieten hier einen besonderen Ansatz: Sie orientieren sich nicht an Prognosen, sondern folgen konsequent bestehenden Marktbewegungen. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich ihre Stärke. Trendfolge-Strategien bleiben flexibel und reagieren dynamisch auf neue Marktbedingungen. 

„Das Kernprinzip der Trendfolge besteht darin“, erklärt Leo Willert, CEO von ARTS, „konsequent auf das zu reagieren, was der Markt tatsächlich zeigt, anstatt Entwicklungen vorherzusagen.“ Unabhängig davon, ob der Ansatz diskretionär oder systematisch umgesetzt wird, steht stets im Mittelpunkt, Trends frühzeitig zu erkennen und das Portfolio konsequent an deren Verlauf auszurichten. „Bei ARTS erfolgt die Umsetzung auf Basis eines klar definierten, quantitativen Regelwerks. Unser Handelssystem analysiert kontinuierlich ein breites Investmentuniversum von mehr als 10.000 Investmentfonds und 3.000 ETFs und identifiziert jene Märkte, Regionen oder Sektoren, die aktuell die stärksten Trends zeigen“, so Willert. Investiert wird gezielt in jene Bereiche, in denen sich ein stabiler positiver Trend etabliert hat. Verliert ein Trend an Stärke oder dreht das Marktumfeld, werden Risikopositionen systematisch reduziert und schrittweise in defensivere Segmente umgeschichtet. Willert: „Ziel dieses disziplinierten Ansatzes ist es, an Aufwärtsbewegungen zu partizipieren und gleichzeitig Risiken in schwierigeren Marktphasen kontrolliert zu begrenzen.“

Krisenzeiten 

Gerade in Krisenzeiten kann Trendfolge ihre Stärken ausspielen. Nicht, weil Krisen vorhergesehen werden, sondern weil das System konsequent auf negative Marktbewegungen reagiert. „Verfestigen sich Abwärtstrends, wird das Risiko im Portfolio systematisch reduziert, indem die Aktienquote schrittweise gesenkt und im Extremfall vollständig aus Aktienpositionen ausgestiegen wird. Die frei werdende Allokation wird in defensivere Anlageklassen wie Anleihen oder Geldmarktinstrumente umgeschichtet“, erklärt Willert. Dieser Ansatz schützt nicht vor jedem kurzfristigen Markteinbruch, kann jedoch in länger anhaltenden Abwärtsphasen dazu beitragen, Verluste zu begrenzen. Gerade in volatilen Marktphasen zeigt sich die Stärke eines disziplinierten, regelbasierten Risikomanagements, das emotionale Entscheidungen vermeidet und stattdessen konsequent den definierten Handelsregeln folgt.

Ein Mann im Anzug interagiert mit einem steigenden Balkendiagramm und einer Wachstumskurve.

Mit dem Trend durch die Krise: Wie Trendfolgeprodukte Sicherheit, aber auch  neue Chancen bieten.

Trendfolge im Portfolio 

Trendfolge kann in einem breit diversifizierten Portfolio eine zentrale Rolle einnehmen. Ihr wesentlicher Mehrwert liegt in ihrer hohen Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Marktphasen. Denn starre Portfolios folgen einer vorab definierten Struktur – auch dann, wenn sich das Marktumfeld deutlich verändert. In der Praxis bedeutet das: Die strategische Asset-Allokation bleibt unverändert, obwohl sich das Marktrisiko bzw. die Volatilität spürbar verschieben. Dazu Willert: „Genau hier setzt ein Trendfolgeansatz an. Während fix allokierte Bausteine wie Aktien, Anleihen oder ETFs dauerhaft strategisch investiert bleiben, kann eine Trendfolge-Strategie flexibel auf neue Marktbedingungen reagieren und die Portfoliobestandteile und deren Gewichtungen dynamisch anpassen.  So kann sie dazu beitragen, ein Portfolio robuster und widerstandsfähiger aufzustellen.“

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