© Daniel Zupanc

Chronik Wien
09/24/2020

Zoo Schönbrunn sucht Namen für Baby-Geparden

Tiergarten-Fans dürfen über die Namen der vier Jungtiere abstimmen. Die Kleinen sind bereits drei Monate alt.

Moja oder doch lieber Sibaya? Moto oder Paka? Für die vier Geparden-Jungtiere im Tiergarten Schönbrunn werden Namen gesucht.

Das ist auch dringend notwendig, denn die Kleinen sind bereits drei Monate alt und erkunden unter den wachsamen Augen ihrer Mutter Afra neugierig jeden Winkel der Außenanlage. Dabei sind sie ganz schön aktiv: Besucher können die Jungtiere beobachten, wie sie miteinander raufen, durch das hohe Gras flitzen oder auf Bäume klettern.

„Unsere jungen Geparde sind drei Monate alt und haben sich prächtig entwickelt. Sie wiegen derzeit rund sieben Kilogramm, messen beim Raufen ihre Kräfte und versuchen sich spielerisch im Sprint, wie man es vom schnellsten Landsäugetier der Erde erwarten darf“, sagt Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.

Zwei Weibchen und zwei Männchen

Mittlerweile konnten die Tierpfleger auch das Geschlecht der kleinen Raubkatzen bestimmen: Es sind zwei Weibchen und zwei Männchen.

Mit Hilfe der Zoo-Fans werden für die Vier nun Namen gesucht. Konkret stehen für jedes Tier zwei Namen zur Auswahl, über die ab sofort bis Sonntag 27. September, 24 Uhr, auf der Facebook-Seite des Tiergartens abgestimmt werden kann.

Am Dienstag, 29. September um 9 Uhr wird das Ergebnis der Namenswahl dann auf der Facebook-Seite des Tiergartens bekanntgegeben.

Folgende Namen stehen bei den zwei Weibchen zur Wahl: Moja oder Sibaya sowie Malkia oder Haraka.

Bei den Männchen ist es Tuli oder Mrembo sowie Moto oder Paka.

Acht Kilo Fleisch pro Tag

Die Hauptmahlzeit der Jungtiere ist übrigens bereits Fleisch. Acht Kilo pro Tag verputzen sie gemeinsam mit ihrer Mutter, zu der sie aber gerne auch noch zum Milchtrinken kommen. In der Wildbahn, in Afrika, sind Geparden-Junge oft Beute von Löwen, Hyänen oder Leoparden, während ihre Mutter auf der Jagd ist.

„Die silbergraue Nackenmähne, die man auch bei unseren Tieren gut sehen kann, dient den Jungtieren als Tarnung. Dank dieser wolligen Haare verschmelzen sie mit dem Savannengras und sind für ihre Feinde schwer auszumachen", erklärt Hering-Hagenbeck. 

Die größte Bedrohung der Geparden ist aber wieder einmal der Mensch, der ihnen immer mehr von ihrem natürlichen Lebensraum nimmt. Nur mehr rund 7000 erwachsene Tiere leben in Afrika und in Iran. Zoos züchten die bedrohte Tierart im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP).

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