Wo jeder Lebensstil ein Zuhause findet: Wiener Neubaugebiete im Check

Wohnen nach Gusto: Urban, innovativ, sozial oder grün und ruhig.
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Wie und wo kann man schöner wohnen in Wien? Diese Frage hat viele Antworten. Denn es gibt nicht den einen Typus, sondern mehrere sehr unterschiedliche, oft sehr gelungene Modelle: gemeinschaftlich, sozial, luxuriös, landschaftsnah oder städtebaulich experimentell.

Urban architektonisch ambitioniert und relativ „neu gedacht“ ist das Wohnprojekt Nordbahnviertel, das spannendste neue Stadtquartier mit dem skulptural gedrehten Leywand Wohnhochhaus, 21 Stockwerke hoch, mit umwerfender Aussicht über Stadt und grüne Stadtwildnis.

Die Seestadt Aspern ist als eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas ein großes Labor für neue Wohnformen mit Blick auf Nachhaltigkeit, Holzbau und Nutzungsmischung. Markante Beispiele sind der 84 Meter hohe Holzturm „HoHo Wien“, das Bildungsquartier und Wohnprojekte, die urbane Dichte mit Grünraum verbinden. Und um altersfreundliches Wohnen geht es beim „Seecarré“ am Nordwestufer.

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Leben mit dem Baustoff Holz in der Seestadt Aspern.

Sozial und nachhaltig

Spannend ist Aktuelles zum Typus „Neue Gemeindebauten“ und geförderter Wohnbau, eigentlich Wiens größte Stärke: Die Wientalterrassen in der Käthe-Dorsch-Gasse mit drei Bauteilen, 295 Wohnungen, sozialen Einrichtungen und viel Freiraum sind auf ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Energieautarkie abgestellt.

Exklusiver, privat, oft sehr komfortabel, aber deutlich teurer ist Eigentum in kleineren Anlagen: „Das Joe“ in Floridsdorf nahe der Alten Donau und den Stammersdorfer Kellergassen wirbt mit Vorstadtflair, Entspannung und Ruhelage.

Wien ist besonders, weil guter Wohnbau nicht nur Luxus ist, Förderungen leistbares Wohnen ermöglichen und das Land Wien Privatpersonen für die Errichtung von Eigenheimen etc. (für den Eigenbedarf) Zinsenzuschüsse zu einem Kapitalmarktdarlehen anbietet.

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