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Chronik Wien
02/26/2021

Wiener Reparaturbon geht in die zweite Runde

Das Budget für das Projekt beläuft sich auf eine Million Euro. 66 Betriebe nehmen die Bons an.

Ab 1. März kann der "Wiener Reparaturbon" wieder konsumiert werden. Mit dem Gutschein können Menschen, die ihre nicht mehr funktionsfähigen Besitztümer in eine Werkstatt bringen, eine Förderung in Anspruch nehmen. Heuer ist die Aktion mit einer Million Euro dotiert, wie Bürgermeister Michael Ludwig und Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (beide SPÖ) am Freitag verkündeten.

Der Bon wurde im September des Vorjahres eingeführt. Die Nachfrage habe alle Erwartungen übertroffen, hieß es heute. Über 10.000 Bons wurden innerhalb weniger Wochen heruntergeladen, mehr als 8.000 Produkte repariert.

66 Betriebe nehmen Bon an

Mit dem Start des zweiten Aktionszeitraumes werden zusätzlich rund 28 neue Reparaturbetriebe den Gutschein annehmen. Insgesamt sind somit 66 Betriebe im Reparaturnetzwerk. Der nunmehr zweite Aktionszeitraum läuft laut Stadt bis 30. Juni, eine weitere Aktion ist von 1. September bis 12. Dezember geplant.

"Grundgedanke des Reparaturbons war es, ein Fördermodell zu schaffen, von dem alle Beteiligten profitieren. Nach den der ersten Laufzeit steht fest, das Vorhaben ist geglückt", zeigte sich Stadtrat Czernohorszky überzeugt: "Der Umsatz der Wiener Betriebe wurde angekurbelt und das Mehr an Reparaturen schont Ressourcen und spart dadurch auch Treibhausgasemissionen."

Der Reparaturbon kann ab 1. März unter https://mein.wien.gv.at/wienerreparaturbon nach erfolgter Registrierung heruntergeladen werden. Wien fördert die Kosten der jeweiligen Arbeiten mit bis zu 50 Prozent, wobei ein Förderbetrag von bis zu 100 Euro bei jeder Rechnung in Anspruch genommen werden kann. Kostenvoranschläge werden mit 45 Euro unterstützt.

Umfragen bei den Betrieben zeigen demnach, dass im ersten Durchgang deutlich mehr Dinge repariert wurden, die ohne die Aktion höchstwahrscheinlich im Müll gelandet wären. In der Hitliste der reparierten Gegenstände führen elektrische und elektronische Geräte mit rund 65 Prozent. Mehr als die Hälfte davon waren Mobiltelefone und Tablets. Doch auch viele Fahrräder, Uhren, Kleidungsstücke oder Möbel wurden gefördert wieder instand gesetzt.

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