(Symbolbild)

© KURIER/Deutsch

Chronik Wien
07/24/2019

Wiener Psychiater vom Vorwurf der Falschbefundung freigesprochen

Der angeklagte schwere gewerbsmäßige Betrug sei "absolut nicht nachweisbar", erklärte die Richterin.

Ein renommierter Wiener Psychiater ist am Mittwoch am Wiener Landesgericht vom Vorwurf freigesprochen worden, mehrere Patienten wissentlich falsch befundet zu haben und eine Berufungsfähigkeits- bzw. Invaliditätspension ermöglicht zu haben, die ihnen nicht zugestanden wäre. Auch die betroffenen mitangeklagten Patienten wurden freigesprochen.

Der angeklagte schwere gewerbsmäßige Betrug sei "absolut nicht nachweisbar", stellte der vorsitzende Richter Michael Tolstiuk in der Begründung klar. Der Psychiater habe keine falschen Urkunden erstellt, ein entsprechender Vorsatz sei nicht nachgewiesen. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.