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Fast erstickt: Wiener Polizei rettete Kleinkind das Leben

Der einjährige Bub lag bei Eintreffen der Polizei reglos in den Armen der Mutter. Das Kind ist inzwischen in einem stabilen Zustand.
Ein Polizist in Uniform geht an einem silbernen Polizeiauto mit blauen und roten Streifen vorbei.

Wiener Polizisten haben Montagvormittag einem einjährigen Buben das Leben gerettet. Er drohte zu ersticken, als die alarmierten Beamten am Einsatzort in der Donaustadt eintrafen.

„Das Kleinkind lag reglos in den Armen seiner Mutter. Sofort übernahmen die Einsatzkräfte den Buben und begannen mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen“, berichtete Polizeisprecherin Anna Gutt am Dienstag.

Die Beamten der Inspektion Quadenstraße stellten fest, dass sich ein unbekannter Gegenstand im Hals des Kindes befand und offenbar die Atemwege blockierte. Sie brachten den Buben in Bauchlage und wendeten die empfohlenen Erste-Hilfe-Handgriffe zur Befreiung der Atemwege an.

Als die Atmung nach wenigen Sekunden wieder einsetzte, erlitt der Bub jedoch einen Fieberkrampf. Er wurde in stabile Seitenlage gebracht und an Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung und einen Notarzt für die weitere medizinische Versorgung übergeben.

Vermutlich beim Essen verschluckt

Der Bub kam in Begleitung seiner Mutter in ein Spital. „Er befindet sich mittlerweile in einem stabilen Zustand“, sagte die Sprecherin. Durch das rasche Eintreffen und das engagierte Einschreiten der Polizisten sei ein drohender Herzstillstand verhindert worden, wurde betont, damit blieb dem Kind auch eine Reanimation erspart.

Was genau der Bub verschluckt hatte, konnte nicht geklärt werden. Nach Angaben der Mutter hatte er Fieber gehabt. Beim Frühstücken dürfte er sich dann am Essen verschluckt haben.

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