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Illegaler Import: Wiener Marktamt zieht 75.000 Eier aus dem Verkehr

Die Ware entsprach nicht den europäischen Vermarktungsnormen.
Illegaler Import: Wiener Marktamt zieht 75.000 Eier aus dem Verkehr

Das Wiener Marktamt hat bei Kontrollen mehr als 75.000 Eier aus dem Verkehr gezogen. Es handelte sich dabei um Eier aus der Ukraine - ohne Stempel, ohne Herkunftsnachweis und ohne Rückverfolgbarkeit, berichtete die Kronen Zeitung am Freitag Online. 

Die Eier wurden am Großmarkt Wien-Inzersdorf entdeckt, wie ein Sprecher vom Marktamt Wien gegenüber der APA bestätigte. Die Ware entsprach nicht den europäischen Vermarktungsnormen. „Ohne konsequente Kontrollen wäre diese illegale Ware in den Markt gelangt“, zitierte die Zeitung den Bauernbund-Präsidenten Georg Strasser. Bei frischen Eiern wäre der fehlende Stempel aufgefallen, bei verarbeiteten Eiern jedoch nicht.

Der Bauernbund trete für schärfere Kontrollen auf nationaler sowie auf EU-Ebene ein. Transparenz dürfe nicht an der Verpackung enden, so Strasser.

Irreführende Verpackung

Bereits Ende April sorgten - jedoch legale - Eier-Importe für Aufregung. Dabei handelte es sich um bayerische Eier, die beim Lebensmittelhändler Spar angeboten wurden, obwohl es nach der Eier-Knappheit rund um Ostern wieder genügend heimische Ware gab.

Zudem wurde die Verpackung des bayerischen Eierproduzenten, Obermeier-Frischeier, von der Geflügelwirtschaft kritisiert: Während auf der Verpackung Hühner in Freilandhaltung zu sehen waren, befanden sich Eier aus Bodenhaltung darin. Das Unternehmen änderte die Verpackung.

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