© Polizei Wien

Chronik Wien
06/08/2021

Wien-Liesing: Großer Munitionsfund auf Baustelle

Das Kriegsmaterial dürfte aus dem ersten Weltkrieg stammen.

Im Zuge von Grabungsarbeiten auf einer Baustelle fanden Arbeiter am Montag um die Mittagszeit Munitionsgegenstände. Zudem wurde eine Betonplatte im Erdreich entdeckt. Sie dürfte vermutlich das Fundament einer Flak-Stellung gewesen sein.

Nachdem die Polizei verständigt wurde, stellte ein sprengstoffkundiger Beamter fest, dass es sich wohl um eine abgelegte Panzergranate, drei Sprenggranaten, eine volle Kartusche, eine Panzerfaust und sonstigen Kriegsschrott aus dem zweiten Weltkrieg handle.

Daraufhin wurde der Entminungsdienstes des Bundesheers verständigt, die Sprengstoffexperten entsorgten den Fund sachgerecht.

Was bei derartigen Funden zu tun ist

Die Wiener Polizei rät zu folgenden Präventionstipps: Sollten sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial entdeckt werden, wird Anwesenden geraten, sich umgehend in sichere Distanz zu begeben. Gleichzeitig sollte man sich den Auffindungsort aber einprägen und diesen der Polizei unmittelbar durchgeben. Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen auf keinen Fall bewegt oder manipuliert werden.

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