Nach Einbrüchen in österreichische Schulen: Trio wurde in Ungarn geschnappt

Der Schriftzug „Polizei“ auf einem unscharfen Polizeiauto.
Drei Rumänen wurden in Ungarn von der Polizei angehalten. Das Auto war voller technischer Geräte.

Drei Rumänen sind in Ungarn festgenommen worden, nachdem sie zuvor mehrere Einbrüche in österreichische Schulen verübt haben sollen. Das berichtete das Polizeipräsidium des westungarischen Komitats Zala am Donnerstagabend.

Dabei sei dem Einbrecher-Trio zum Verhängnis geworden, dass es in der Nähe der Ortschaft Sormás einen Safe aus seinem Auto warf und weiterfuhr, was, laut APA, von Passanten beobachtet und der Polizei gemeldet wurde.

Fluchtrouten kontrolliert

Die Polizei von Nagykanizsa kontaktierte die Behörden der Nachbarländer und kontrollierte mögliche Fluchtrouten. Das Auto wurde schließlich in der Nähe von Fonyód angehalten. Im Fahrzeug stellten die Polizisten Dutzende Laptops, Tablets und weitere technische Geräte sicher.

Safe in österreichischer Schule gestohlen

Wie sich herausstellte, war der Safe, in dem sich lediglich Schlüssel und Dokumente befunden hatten, wenige Stunden zuvor aus einer österreichischen Schule gestohlen worden. Die Täter waren laut Polizeibericht auch in drei weitere heimische Schulen eingedrungen. An welchen Orten oder in welchen Bundesländern sie zugeschlagen hatten, gaben die ungarischen Behörden zunächst nicht bekannt.

Das Polizeipräsidium von Nagykanizsa leitete ein Verfahren ein. Die drei Beschuldigten wurden aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen. Das zuständige Gericht ordnete ihre Inhaftierung an. 

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